Vor hundert Jahren, am 12. März 1912, eröffnete Herwarth Walden seine Galerie „Der Sturm“in Berlin. Hiermit beginnt ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte der modernen Kunst.
Schon im ersten Jahr entwickelte sich die „Sturm“-Galerie zu einem führenden Forum der Moderne in Deutschland. Mit dem „Ersten Deutschen Herbstsalon“ stieg „Der Sturm“ dann zur Drehscheibeder Avantgarde Europas auf. Hier waren die großen Bewegungen der Kunst vertreten: vomexpressionistischen Aufbruch bis zu den Tendenzen der 20er Jahre spannt sich der Bogen.
Die Künstler des „Blauen Reiter“, die Futuristen, die Kubisten und die Vertreter der neuen konstruktiven Bestrebungen stellten im „Sturm“ aus. Damals heftig umstrittenen gelten sie inzwischen als Klassiker der Moderne, und ihre Werke befinden sich heute zum großen Teil in den großen Museumssammlungen der Welt.
Wurzeln hatte der „Sturm“ aber auch in Wuppertal, denn Herwarth Walden war in erster Ehe mit der aus (Wuppertal-) Elberfeld gebürtigen Else Lasker-Schüler, die als Lyrikerin und als Zeichnerin eine expressionistische Ausnahmeerscheinung war, verheiratet. Sie soll auch den Namen „Sturm“ geprägt haben. 100 Jahre nach der Gründung der „Sturm“-Galerie hat das Von der Heydt-Museum die bislang nur bruchstückhaft erschlossene Geschichte des „Sturm“ umfassend erforscht und stellt die Ergebnisse in der großen Sonderausstellung vor.
Von der Heydt-Museum, Wuppertal:
Der Sturm – Zentrum der Avantgarde
13. März – 11. Juni 2012
PS:(PR)
Petra Schumacher
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T. 0228-227236 28
Mobil 0172 7588355
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Bild 1
Henri Rousseau, Die fröhlichen Spaßmacher (The Merry Jesters), 1906
Philadelphia Museum of Art, The Louise and Walter Arensberg Collection, 1950
Bild 2
Franz Marc, Die Blauen Fohlen, 1913
Kunsthalle Emden – Stiftung Henri und Eske Nannen und Schenkung Otto van de Loo


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