Egon Eppich (1927 bis 1982), seit Kinderjahren in Nürnberg ansässig, trat als Gestalter streng geometrisch strukturierter Bilder und Plastiken hervor.
In der Sammlung des Museum im Kulturspeicher ist er mit einigen grafischen Arbeiten vertreten.
Abseits des Konstruktiv-Konkreten schuf er auch eine Reihe von gegenständlichen Zeichnungen, meist kleinen Formats, in denen er private Momente schilderte, Augenblicke mit seiner Frau, Landschaftsskizzen, Begegnungen mit Kollegen, köstliche Eindrücke von Urlaubsreisen, vom Strandleben, von Sonne und Lebensfreude.
Ausstellung in Würzburg
Dabei führte ihm präzise Beobachtung den Bleistift; der geübte Flächengestalter unterschied zwischen scharf getrennten Licht-Schatten-Partien, konzentrierte sich bisweilen auf die reine Kontur, um dem Umfeld umso deutlicher Schraffur zu verleihen.
Freunde der Kunst
Nach seinem Unfalltod 1982 geriet Egon Eppich fast in Vergessenheit. Die Schenkung eines Konvoluts von Zeichnungen durch seine Witwe, Inge Eppich, ist eine willkommene Gelegenheit, ihn wieder ins Bewusstsein zu rufen und dabei die bisher unbekannte gegenständliche Seite seines Werks zu zeigen. Erstmals wird nun eine Auswahl dieser Blätter ausgestellt. Als „Badegäste“ auf der Arte Noah sind diese zugleich Gratulanten des Museum im Kulturspeicher zum 25. Geburtstag des Kunstvereins Würzburg. Auf zu sonnigen Ufern!
22.06.–23.07.2014


Nach seinem Unfalltod 1982 geriet Egon Eppich fast in Vergessenheit; Copyright: Inge Eppich

