Das Leopold Museum zeigt zum ersten Mal in Österreich eine Ausstellung zum zeichnerischen und grafischen Werk von Hermann Nitsch.
Der 1938 in Wien geborene Aktionskünstler sorgt mit seinem Orgien-Mysterien-Theater und mit seinen Bildern seit Anfang der 1960er Jahre für Auf- und Erregung. Lärmorchester, Schreichöre, elektronisch verstärkte Instrumente sowie der Einsatz von Tierkadavern und realem Blut waren und sind umstritten.
Das Leopold Museum widmet Nitsch dennoch eine Ausstellung mit dem Titel "Hermann Nitsch. Strukturen. architekturzeichnungen, partituren und realisationen des 'o.m.theaters'". Im Zentrum der Schau stehen Nitschs Architekturentwürfe, aber auch frühe Skizzen zu monumentalen Kompositionen, beeinflusst von Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Weiters zu sehen: informelle Kritzelzeichnungen, Skizzen von verschiedenen Aktionen, Farbskalen für Projektionen, Partituren zu seiner Musik und Druckgrafiken.
Hermann Nitsch. Strukturen
4.11.2011-30.1.2012
Leopold Museum Privatstiftung
Adresse: Museumsplatz 1, A -1070 Wien
Telefon: +43.1.52570
Fax: +43.1.52570-1500
E-Mail: office@leopoldmuseum.org

