Erró zählt zu den großen Einzelgängern in der Kunst des 20. Jahrhunderts. In den letzten 50 Jahren hat der isländische Künstler ein unverwechselbares Werk geschaffen, das sich jeder Kategorisierung entzieht und bis heute nichts an seiner Aktualität verloren hat. Besonders gefeiert wurde sein Werk mit den großen Einzelpräsentationen "Erró. Von Mao bis Madonna" 1996 erstmalig in Wien im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Palais Liechtenstein, MMK, unter der Direktion von Lóránd Hegyi, sowie 2010 mit "Erró. 50 ans de collages" in der Galerie d'art graphique - Centre Pompidou, Paris.
Besonders gerne greift Erró bei der Wahl seiner Bildmotive und der Akteure in seinen Werken auf Vorgaben seiner KünstlerkollegInnen zurück, die er als Referenz, als Hommage aber auch als Methode einsetzt. Bereits seit 1964 spielen in Errós Malereien sowohl die Kunstwerke Picassos – in Form von Remixes, Neuarrangements, Hommagen und Weitererzählungen seiner Werke – als auch seine Person eine besondere Rolle. Die Ausstellung ERRÓ AFTER PICASSO ist dieser besonderen Beziehung und Leidenschaft gewidmet und präsentiert Werke, in denen sich Erró mit Picasso auseinandersetzt.
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© Katharina Stögmüller
