Bei einigen der jüngsten Arbeiten von Caroline Streck sind die "Dinge" mit ihrem Bildformat identisch. Die Künstlerin radikalisiert die Situation für den Betrachter, dessen Blick etwas Doppeldeutiges nicht abstreifen kann. Es sind Bilder. Natürlich, - gemalte Bilder. Aber irgendwie auch Dinge. Die Isolierung des Objekts aus seinem Realitätsbereich und die Materialität der Malerei selbst verstärken die Tendenz, dass wir in den doppelt lesbaren Bild-Dingen Bildern begegnen, die mit ihren maßvollen Koordinaten still, verfeinert und eindringlich zu uns sprechen. Aus der Welt der Malerei.
Till Neu
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Caroline Streck, Blumenkasten, 2012, Öl/Acryl/Leinwand, 18 x 70 cm