Gesellschaft Freunde der Künste

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Fragen der Beteiligung zu sozialen Subkulturen

Ausstellung in Salzburg: CHARLES FRÉGER - WILDER MANN bis zum 21.1.2012

Der französische Fotograf Charles Fréger setzt sich in seinen Portrait-Arbeiten mit Fragen der Beteiligung zu sozialen Subkulturen, deren Geschichte und den Aspekten von Grup-penzugehörigkeit auseinander. Inspiriert von  Krampusläufen in und um Salzburg im Jahr 2009, begann Fréger eine europaweite, achtzehn Länder umfassende Recherche zu ähnli-chen rituellen Handlungen und heidnischen Traditionen, die sich mit Jahreszeiten,  Fruchtbarkeitsritualen, sowie Leben und Tod beschäftigen.

Sein aktuelles fotografisches Werk befasst sich mit der Thematik des “Wilden Mannes” und der damit verbundenen sichtbaren Transformation vom Mensch zum Ungeheuer - ein kul-turelles Phänomen, das seit Jahrhunderten in vielen europäischen Völkern mythologisch verankert ist.

Es ist das Fremde, das unsere zivilisatorische Lebensorganisation schockie-rend unterläuft, da es sich weder klassifizieren noch domestizieren lässt. „Es gibt uns eine Ahnung davon, dass unsere stabilen ästhetischen, intellektuellen und zivilisatorischen Zu-richtungen nur Tünche über den zerklüfteten Formationen unserer rätselhaften und ab-gründigen Existenz“ (Dr. Matthias Burchardt).

Um den Arbeitsprozess von Fréger zu verdeutlichen zeigt die Ausstellung neben  “Wilder Mann” auch Beispiele aus den Portraitserien “Winner Face” (2002) und “Hereros” (2007).

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