Gesellschaft Freunde der Künste

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haus der kleinen künste

Ausstellung in München: „WERKSCHAU“ von Peggy Steike im Haus und zum Sho Live Performance am 20.1.2012

Vernissage „WERKSCHAU“ von Peggy Steike im Haus und zum Sho Live Performance mit Nobuko Haüfle Yasuda, Masako Ogura, Otone Sato und Mari Ohara/Planung, eine Meditation mit dem Pinsel im Keller ein.

Am Freitag, den 20. 01. 2012, Vernissage von 19 bis 21 h und im Anschluss Live Performance um 21 h

Im Haus als auch im Keller der kleinen Künste (Rückgebäude),  Buttermelcherstr. 18

Die Künstlerin Peggy Steike, geboren 1975 in Leisnig, lebt und arbeitet seit 18 Jahren in München. 

"Oh mein Gott.." wird vielleicht der erster Gedanke sein, während Sie förmlich in die Augen des (überlebenden) Kindes aus dem KZ Buchenwald hinein gezogen werden - so genau kann man dessen Gefühle in ihnen lesen. Gerade jetzt gibt es wieder einen nationalsozialistischen Riss, der sich in unserer Gesellschaft spüren  lässt, sich durch diese hindurch zu ziehen scheint und uns deshalb die letzten Wochen beschäftigt und verängstigt hat.

Einen Riss, der uns diese Vergangenheit wieder ganz deutlich vor Augen führt.

Es bedarf keiner Worte, wenn man die Bilder der Münchner Künstlerin Peggy Steike betrachtet. Worte sind hier völlig überflüssig. Jeder von uns kennt diese Bilder, hat sie in Fernsehen oder Zeitung schon gesehen. Frau Steike gibt dem Weltgeschehen ein Gesicht - ein solch realgetreues, dass Sie es nicht vergessen werden. Und doch schafft Sie es fast gänzlich ohne schockierende Effekte in ihren Bildern diese Erinnerungen, seien sie ganz frisch oder auch im Verborgenen, herauf zu beschwören.    

Die "Werkschau" im Haus der kleinen Künste wird eine der ganz seltenen Gelegenheiten sein, bei der sie zusätzlich auch die wenigen nichtpolitischen Werke von Peggy Steike betrachten können. Es sind wunderschöne detailgetreue Gemälde von Pferden, Landschaften, Kindern. .. auch Abstraktes ist zu finden und lässt einen Eindruck entstehen über das einmalige Spektrum der Malerei von Kreide über Öl zu Bleistift, aus dem Frau Steike schöpfen kann.

 

Sho Live Performance - „Kakizome – im Jahr des Drachen

Traditionelle Japanische Kalligraphie als eine Bewegungsmeditation mit live Musik.

SHODO setzt sich zusammen aus SHO (Schreiben) und DO (Weg, bzw. Lehre). Als eine Kombination aus kunstvollem Schreiben und mentaler Vertiefung gilt Shodo in der Japanischen Kalligraphie seit Jahrhunderten als „Meditation mit dem Pinsel. Sho ist heute in Japan als neue Art der Kunstperformance sehr populär, vor allem bei der jungen Generation. Der neue, moderne Stil des Shodo kombiniert emotionales Empfinden und Ki, die Lebensenergie. Die Arbeit mit Pinsel und Tinte, das Live-Zeichnen wird zu einer Form der Bewegungsmeditation und es entsteht ein Abbild eines inneren Raumes vor dem Betrachter: „Wenn der Strich des Pinsels einmal angesetzt ist, kann er nicht mehr geändert werden. Wenn die Bewegung dann ganz natürlich aus ihm heraus fließt, ist das ein faszinierender, spiritueller Augenblick.“

Nach der Performance findet ein kleiner Workshop mit der Künstlerin zum Thema „Zeichnen Sie Ihr Bild von Drachen oder guten Vorsatz“ statt – lassen Sie Ihrer Phantasie mithilfe des Pinsels ihren freien Lauf!

Kakizome ist ein japanischer Neujahrsbrauch und gehört typologisch zu den Bräuchen um das rituelle erste Vollführen einer bestimmten Handlung im neuen Jahr. Zentraler Bestandteil ist die Herstellung einer Kalligraphie, deren Bedeutung einen Bezug zum kommenden Jahr hat, ähnlich einem westlichen „guten Vorsatz”.

Jahr des Drachen

Ein Chinesicher Tierkreis, aus der Kombination der zehn Himmelstämme und der zwölf Erdzweige ergibt sich ein Zyklus von 60 Jahren. 2012 ist das Jahr des Drachen von den chinesischen zwölf Zeichen des Tierkreises.

 

 

haus der kleinen künste

buttermelcherstr. 18  I  80469 münchen

t. 089 2014480   

öffnungszeiten mi-sa 11.30 - 19.00 h

www.hausderkleinenkuenste.de

mail@hausderkleinenkuenste.de