Der amerikanische Künstler Mel Bochner (geb. 1940) gehört zu den Begründern der Konzeptkunst und somit zu einer Künstlergeneration, die Anfang der 1960er-Jahre die Vorrangstellung der Malerei in der Kunst radikal aufbrach. Mel Bochner vollzog diesen Bruch insbesondere durch die Einführung von Sprache in seine Arbeiten.
Die jüngere Werkentwicklung Bochners hingegen zeugt von einer Überprüfung des einst verschmähten Mediums, wobei ihm die eigene, konzeptuelle Bildsprache zu Erkenntnissen über die neuen Möglichkeiten der Malerei verhilft. Die Ausstellung zeigt Querverbindungen auf, die zwischen der Verwendung von Sprache und Farbe in den Werken der 1960er/70er-Jahre und jenen der letzten fünfzehn Jahre bestehen, und präsentiert die frühen kleinen Skulpturen und Zeichnungen Bochners ebenso wie seine Installationen, Wandmalerei, Fotografien und Gemälde.
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