Ab Frühjahr 2011 zeigt das Haus der Kunst in den Räumen seines ehemaligen Luftschutzkellers Film- und Medienkunst aus der umfangreichen Sammlung von Ingvild Goetz. Mit beinahe 500 Werken von ca. 170 Künstlern ist sie die bedeutendste Sammlung ihrer Art in Europa. Die Ausstellungen werden etwa halbjährlich wechseln und unterschiedliche thematische Schwerpunkte setzen.
Die erste Gruppenausstellung trägt den Titel „Aschemünder“ und wird in den 13 unterirdischen, kabinettartigen Räumen des ehemaligen Luftschutzkellers gezeigt, die bis heute original erhalten sind.
Sie geben zugleich das Thema für die erste Präsentation vor: Ein Luftschutzkeller kann Zuflucht und Schutz bedeuten in Zeiten des Kriegs, aber auch das Gefühl von Gefangenschaft und Eingeschlossensein auslösen. Die Werke von David Claerbout, Willie Doherty, Harun Farocki, Omer Fast, Mona Hatoum, Anri Sala, Rosemarie Trockel u.a. nehmen Bezug auf Krieg, Diktatur, Folter und Verfolgung.
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