Im Jahr 1920 besuchte Alfred Kubin die noch junge Sammlung von Arbeiten psychiatrischer Patienten, die Hans Prinzhorn in Heidelberg angelegt hatte. Die Werke machten auf Kubin einen „ganz übergewaltigen Eindruck“, er lobte bereits in einer ersten unmittelbaren Reaktion deren Originalität und „Formgenie“.
Ausstellung in Linz
1922 veröffentlichte er den Text „Kunst der Irren“, in dem er auf elf Künstler der Sammlung eingeht und die Besonderheiten ihrer Arbeiten aus seiner persönlichen Künstlersicht beschreibt. Die Ausstellung vereint etwa 50 Werke dieser elf Künstler aus der Sammlung Prinzhorn und stellt sie eigenen Arbeiten Kubins zum Thema „Wahnsinn“ gegenüber.
Freunde der Kunst
Sandra Biebl
E-Mail: s.biebl@landesmuseum.at


"Geistesfrische" - Alfred Kubin und die Sammlung Prinzhorn in der Landesgalerie Linz; Bild 1: © Eberhard Spangenberg, München/VBK, Wien 2013
Bild 2: © Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg