Die Sonderausstellung stellt zeitgenössische Kunst der Ureinwohner Australiens aus. Zu Gast im Leipzgier Völkekrundemuseum ist die Galerie ARTKELCH mit einer handverlesenen Auswahl aktueller Arbeiten aus Western APY Lands. Diese Verkaufsausstellung gehört zur Ausstellungsreihe "Pro Community" und steht unter der Schirmherrschaft der australischen Botschaft.
Das Projekt möchte möglichst vielen Kunstinteressierten die Bandbreite der Aboriginal Art präsentieren. Gezeigt wird zeitgenössische Kunst, die in den Kunstzentren Tjala Arts, Tjungu Palya und Ninuku Arts im nordwestlichen Teil Südaustraliens entstanden ist. Die Werke, aus den jungen Kunstzentren „fernab vom Markt“, zeichnen sich durch Ursprünglichkeit und Vitalität aus. Die indigenen Künstler sind bereits für diverse Kunstpreise nominiert, obgleich die Kunstzentren erst vor wenigen Jahren gegründet worden sind. Die Wanderausstellung wurde in Stuttgart, Freiburg und Köln gezeigt, bevor sie nun in Leipzig Stadion macht.
Die Ausstellung spiegelt die tiefe Verwurzelung wider, die die Menschen der westlichen APY Lands miteinander zu einem Ganzen verbindet. Sie erzählt vergangene Geschichten, Dreamings und die Wahrheit über ihre Kultur. Für sich genommen sind die Gemälde bereits lebendige und ausdrucksstarke Werke, aber zusammen mit den Geschichten und den Menschen, die diese erzählen, sind sie einzigartige Erfahrungen. Sie reflektieren die Bindung zwischen Land, Kultur, Gemeinde und Menschen.
Gezeigt werden renommierte Künstler, die bereits Kunstpreise gewonnen oder andere Auszeichnungen erhalten haben wie Jimmy Donegan (Telstra Award Winner 2010) oder Hector Burton (einer der „50 most collectable artists“ 2011), etablierte Künstler wie Harry Tjutjuna, Tiger Palpatja oder Nellie Stewart, die alle für den Western Indigenous Art Award nominiert waren, aber auch Künstler der jüngeren Generation wie Maringka Baker, die schon in jungen Jahren in die Sammlung der Nationalgalerie von Australien aufgenommen wurde.
ARTKELCH ist spezialisiert auf die zeitgenössische Kunst der australischen Ureinwohner. Das ist nicht nur die Kunst mit der weltweit längsten Tradition, sondern auch eine der spannendsten modernen Kunstbewegungen der letzten 40 Jahre, deren Sammlerwert längst kein Geheimnis mehr ist. Weitere Informationen unter www.artkelch.de.
Rund um die Ausstellung biete das Museum ein Begleitprogramm an mit Führungen, Gesprächen und einer Diskussionsrunde mit Sammlern, Kuratoren Galeristen und Künstlern unter dem Thema „Aboriginal Art – Zeitgenössische Kunst oder ethnographisches Objekt?“.
Kontakt
STAATLICHE ETHNOGRAPHISCHE SAMMLUNGEN SACHSEN (DIREKTIONSSITZ: LEIPZIG)
– STAATLICHE KUNSTSAMMLUNGEN DRESDEN –
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