Die Amerikanerin Susan Swartz begreift sich als Künstlerin und als Aktivistin.
Ausstellung in Koblenz
Seit einem jahrzehntelangen Kampf gegen eine Quecksilbervergiftung und eine Lyme-Borreliose beteiligt sie sich aktiv an Umweltkampagnen gegen Wasser- und Luftverschmutzung, unterstützt und produziert Dokumentarfilme durch Impact Partners, eine Filmfördergesellschaft, der sie als Gründungsmitglied angehört. Soziale und ökologische Ungerechtigkeit möchte sie aufzeigen und gewann mit einem ihrer Filme den Oscar für den besten Dokumentarfilm.
Susan Swartz geht es stets um die Natur. In ihrer Malerei versucht sie diese in ihrer Schönheit einzufangen und trägt in gestisch abstrakter Manier mit Pinsel und Spachtel Farbschicht um Farbschicht auf großformatige Leinwände. Malerei ist für Swartz der unmittelbarste Weg zur Erkenntnis über sich selbst. Ihre Bilder sind "Zeugnisse einer persönlichen Introvertiertheit der Künstlerin als Selbstfindung und Selbstbestimmung durch den malerischen Ausbruch […] voller Romantizismen, voller Sehnsucht, Liebe und immer auf der Suche nach dem heimlich Unheimlichen, nach der Psyche des Menschen in der Natur, nach einer Universalpoesie die zugleich Wissenschaft, Religion und bildende Kunst verbindet", so Ausstellungskurator Dieter Ronte.
Freunde der Kunst


Malerei ist für Swartz der unmittelbarste Weg zur Erkenntnis über sich selbst; © Courtesy of Susan Swartz Studio


