Gesellschaft Freunde der Künste

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Bundesgartenschau in Koblenz 2011

Ausstellung in Koblenz: NEW PARADISES Konzept für den Blumenhof und Skulpturengarten am Ludwig Museum zur BUGA2011 15. April 2010 bis 16. Oktober 2011

 

Im Ludwig Museum erleben Sie zur Bundesgartenschau in Koblenz im Jahr 2011 in herrlicher Kulisse am Deutschen Eck internationale aktuelle Kunst mit einer großen Sonderausstellung im Freien. Kuratorin Dr. Beate Reifenscheid, Direktorin des Ludwig Museum, präsentiert unter dem Titel New Paradises ein Konzept, das das geistige und spirituelle Zentrum, das ehemals durch die St. Kastor-Kirche und den ehemaligen Orden der Deutschherren gebildet wurde, mit dem Thema des Paradiesgartens reflektiert.

Die Präsentation erstreckt sich über das Gebiet einer der drei Kernbereiche (Schlossplatz, Gelände Ehrenbreitstein und der Gartenbereich um das Ludwig Museum herum). Das zur Verfügung stehende Areal umfasst den Blumenhof, der sich zur einen Seite als Paradiesgarten zur mittelalterlichen Basilika St. Kastor ausdehnt und jetzt an die Talstation der neu errichteten Seilbahn grenzt. Zur anderen Seite, und damit zum Ludwig Museum hin, liegt der sogenannte Skulpturengarten.

Vertreten sind diese Künstler:

Der Brite David Nash, dessen Arbeiten die Natur und das Leben als eine untrennbare Einheit sehen. Laura Ford, die sich in ihren Arbeiten mit der Frage beschäftigt, wie Skulptur zu einem Teil der Landschaft werden kann. Zu den ausgewählten internationalen Künstlerpersönlichkeiten gehört auch der Japaner Masayuki Koorida, der mit ungewöhnlichen "Flowers" aus poliertem schwarzem oder weißem Granit seit einiger Zeit im öffentlichen Raum großes Aufsehen erregt. Auch wird der in Rom lebende griechische Künstler Jannis Kounellis, Mitbegründer der Arte Povera-Bewegung, mit einer künstlerischen Intervention in der Basilika St. Kastor vertreten sein.

Peter Bömmels wiederum, deutscher Maler und Zeichner, gehört über seine Verbindung zur Künstlergruppe Mülheimer Freiheit zu den wichtigsten Vertretern der 1980er-Jahre. Er präsentiert sich mit dem Werk "Die sieben Steine zur Lage" als Bildhauer. Der Spanier Jaume Plensa ist mit der Skluptur "Alchemy" vertreten. Zentral im großen Blumenbeet positioniert umspielt diese den Gedanken der Poesie und bildet eine Verbindung aus im Spannungsgefüge Mensch - Natur. Die Skulptur ist mit den Namen von Schriftstellern bedeckt.

Neben den Worten Goethe, Joyce und Shakespeare stehen Orwell, Verne und Tolkien. Aus dem Inneren der Figur wächst eine Pflanze als Verstofflichung von Ideen und Erkenntnissen heraus. Es fehlt auch nicht die bei Koblenz lebende Französin Martine Andernach, für die die Natur das Maß aller Dinge ist und deren auratisch wirkende Skulpturen auf wenige rechteckige Grundformen reduziert sind, um dabei nur annähernd die Illusion von menschlichen Körpern vorzugeben.

HD Schrader, der im Ludwig Museum von Dezember 2010 bis Februar 2011 eine Einzelausstellung erhält, ist für seine aus der Grundform des Kubus entwickelten Außenraumkonzepte seit Jahrzehnten bekannt. Er wird mit seinem Projekt der schwarzen Fledermauskästen vertreten sein: Aus den in einem Baum zahlreich hängenden "Bat Nestinghouses schallen Fledermaustöne. Seine in Baumkronen installierten Objekte werden die Blickachsen in den Gärten verändern. Das Ludwig Museum liegt unmittelbar am Deutschen Eck und damit am  einzigartigenZusammenfluss von Rhein und Mosel direkt hinter dem Denkmal Kaiser Wilhelms.

Hier erleben die Besucher in herrlicher Kulisse seit 1992 internationale aktuelle Kunst mit jährlich etwa acht Wechselausstellungen. Grundstock bilden Werke von französischen, deutschen und amerikanischen Künstlern aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig. Darunter sind Arbeiten von Niki de Saint Phalle bis Roy Lichtenstein, von César und Daniel Spoerri bis Jasper Johns und Frank Stella.

Das Ludwig Museum ist in Rheinland-Pfalz das einzige Museum, das sich ausschließlich der zeitgenössischen Kunst verpflichtet hat. Es wurde durch das Engagement des in Koblenz geborenen Industriellen und Sammlers Peter Ludwig und seiner Frau Irene Ludwig als eines der zur Ludwig Stiftung zugehörigen Museen eröffnet. Mit den Leihgaben und Schenkungen aus der Sammlung Ludwig erhielt das zur Stadt Koblenz gehörige Ludwig Museum seinen deutschlandweit einzigartigen Fokus, nämlich die Konzentration auf die zeitgenössische französische Kunst.

 

www.ludwigmuseum.org

Kommunikation und Marketing

Dr. Christiane Morsbach M.A.
Tel.: 0261-30 40 415
E-Mail: info@ludwigmuseum.org und christiane.morsbach@stadt.koblenz.de