Bis zum Ende der Spielzeit ist im Schauspielhausfoyer die Ausstellung „Theaterbilder - Zeitsprünge und Raumlücken“ mit Ölgemälden der renommierten Künstlerin Silke Schöner zu sehen, die die Proben zu „Hexenjagd“, begleitet hat. Die gebürtige Krefelderin stellte bereits in vielen Galerien aus: In Kassel, Göttingen, Köln, Karlsruhe waren ihre Bilder ebenso zu sehen, wie in New York, Chicago, Tokyo, Amsterdam. Ihre Ausstellung im Schauspielhaus kann an Vorstellungstagen jeweils eine Stunde vor den Vorstellungen eintrittsfrei besucht werden.
„Meine Malerei hinterfragt die Beziehung zwischen dem Weißraum, dem nicht Gemalten und dem zu sehenden Motiv. Die Proben des Theaterstückes von Arthur Miller, „Hexenjagd“, inspirierten mich, das noch nicht Gesagte, die isolierten Szenen - die Weißräume - in meinen Ölgemälden sichtbar zu machen. So mischen sich die dunkelbraunen Kleider des 16. Jahrhunderts und das tiefe Schwarz der Bühne mit den weißen Textblättern, der vergessenen Kaffeetasse und mit der weiß stehen gelassenen Leinwand“, so die Malerin Silke Schoener über ihre Werke.
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(c) Silke Schöner
