Wovon erzählen Porträts? Wie können wir über sie sprechen?
Diese Fragen stehen hinter dem Ausstellungsprojekt „Unter vier Augen. Porträts sehen, lesen, hören“. Es verwandelt die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe in der Zeit vom 13.7. bis 20.10.2013 in einen Raum, in dem Bild und Sprache gleichberechtigt wahrgenommen werden.
Ausstellung in Karlsruhe
Individuelle Annäherungen an 50 Porträts der Sammlung
Die Ausstellung bringt 50 Spitzenwerke der Karlsruher Sammlung aus 500 Jahren zur Sprache: Namhafte deutschsprachige Schriftsteller/-innen, Intellektuelle, Kunst- und Kulturwissenschaftler/-innen haben sich von Porträts zu Texten inspirieren lassen.
Bildende Kunst
Es entstanden vielfältige Annäherungen – in Form von Essays, Beobachtungen, Mutmaßungen, Charakterskizzen, Geschichten und Gedichten.
Geschrieben haben die Beiträge unter anderem Hans Belting, Gottfried Boehm, Wilhelm Genazino, Brigitte Kronauer, Michael Kumpfmüller, Friederike Mayröcker, Eva Menasse, Herta Müller, Silke Scheuermann, Lutz Seiler, Peter Sloterdijk, Martin Walser und Juli Zeh.
Freunde der Kunst
Nebenbei ergibt sich ein Streifzug durch die Entwicklung der niederländischen, deutschen und französischen Porträtmalerei von etwa 1480 bis 1980.
Zu sehen sind Gemälde aus dem Bestand der Sammlung von Lucas Cranach d. Ä., Peter Paul Rubens, Rembrandt Harmensz. van Rijn, Eugène Delacroix, Friedrich Overbeck, Adolph von Menzel, Edouard Manet, Auguste Renoir, Otto Dix und Ernst Ludwig Kirchneru. v. a.
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Wovon erzählen Porträts? Wie können wir über sie sprechen? Diese Fragen stehen hinter dem Ausstellungsprojekt „Unter vier Augen. Porträts sehen, lesen, hören“; © Staatliche Kunsthalle Karlsruhe