Zwei der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst treffen im Sommer in den Deichtorhallen aufeinander. Ein Charakteristikum der Sammlung des in Essen und Berlin lebenden Chemikers und Arztes THOMAS OLBRICHT ist eine deutliche Hinwendung zum Eklektizismus, bei dem Memento-mori- Darstellungen einen programmatischen Schwerpunkt bilden. Bei dem Hamburger Juristen HARALD FALCKENBERG gibt eher das Groteske, Politische und Provokative den Ton an.
In dieser Überblicksschau zeitgenössischer Kunst werden in kon- trastreichen und sich ergänzenden Gegenüberstellungen Themen wie Tod, Sexualität, Jugend, Frauenbilder, das Kindliche, das Private und Öffentliche sowie abstrakte Tendenzen aufgezeigt. In den Werken der beiden Sammlungen ist das erzählerische Moment sehr stark vertreten. Schönheit und Schrecken, Humor, Alltag und Tragödie sowie politische Aspekte fließen auf häufig überraschende Weise ineinander. Die Ausstellung in den Deichtor- hallen zeigt sowohl die Vielschichtigkeit als auch unbekannte Seiten dieser beiden Privatsammlungen.
Es sind hochkarätige Werke von über 100 internationalen Künstlern wie Richard Artschwager, Maurizio Cattelan, Mark Dion, Damien Hirst, Mike Kelley, Martin Kippenberger, Takashi Murakami, Richard Prince und Gerhard Richter zu sehen.
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