Gesellschaft Freunde der Künste

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Galerie der Gegenwart

Ausstellung in Hamburg: Cut Scherenschnitte 1970-2010 bis 6.2.2011

Erstmals widmet sich eine Ausstellung der Kunsthalle ausschließlich dem zeitgenössischen Scherenschnitt. In den letzten Jahren haben gerade junge Künstler das Medium »Cut Out« für sich entdeckt. Sie experimentieren mit ungewohnten Techniken und Materialien und erobern den dreidimensionalen Raum.

Felix Droese hat seit den siebziger Jahren den traditionellen Papierschnitt erstmals als politisches Medium begriffen. Olaf Nicolai und Martin Assig orientieren ihre ornamentalen Bildentwürfe dagegen an den Scherenschnitten von Philipp Otto Runge. Kara Walker spielt in ihren Arbeiten mit der scheinbar romantisch-idyllischen Umrissform des Scherenschnitts und attackiert in ihren Wandprojektionen den amerikanischen Rassismus durch allegorische Szenerien. Cut zeigt jedoch nicht nur neue Perspektiven des Scherenschnitts, sondern auch des verwandten Schattentheaters, wie William Kentridges Film Shadow Procession oder Ulla von Brandenburgs schwarz-weiße Bühnenprospekte.

Charlotte McGowan-Griffins großformatige Installationen vereinen auf ironische Weise die märchenhaften Aspekte des Scherenschnitts und die surreale Welt des Obskuren. Gezeigt werden rund 50 Arbeiten, darunter Werke von Gabriele Basch, Michael Bauch, Jeanne Faust, Katharina Hinsberg, Julia Horstmann, Philip Loersch, Rupprecht Matthies, Annette Schröter und Stefan Thiel.

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Mira Forte
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