Gesellschaft Freunde der Künste

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Skulpturen, Vasen und Fresken

Ausstellung in Hamburg: Antike als Dekor - Die Grafiksammlung Wangenheim vom 12. April bis 4. August 2013 in MKG

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ging von Rom eine Erneuerung der Künste aus. Nicht mehr die höfische Mode in Versailles war das große Vorbild, sondern man wandte sich der antiken Kunst zu. Skulpturen, Vasen und Fresken, die in römischen Ruinen gefunden wurden, und natürlich auch architektonische Überreste boten ein detailliertes Bild von der römischen Antike. Reproduktionsgrafiken und topografische Ansichten vermittelten die Kenntnis der antiken Ornamente und Motive an Kunstzentren in ganz Europa.

Es sind diese Grafiken, die der Berliner Sammler Wolfgang von Wangenheim seit Jahren zielstrebig zusammenträgt. Sie vermitteln ein vielschichtiges und erstaunlich intensives Bild vom Geistesleben des 18. Jahrhunderts. Es war die Zeit, als Johann Joachim Winckelmann, der Begründer der klassischen Archäologie, oder auch der junge Goethe Italien bereisten. Als Vertreter der Aufklärung suchten sie nach einer idealen antiken Welt, die Vorbilder für die eigene Zeit liefern könnte. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zeigt ein großes Konvolut an Werken aus der Sammlung Wolfgang von Wangenheim, die der Sammler dem MKG anlässlich der Ausstellung vermacht.

Konakt

Michaela Hille
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