Gesellschaft Freunde der Künste

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untersucht das thema radikale moderne

Ausstellung in Graz: Moderne: Selbstmord der Kunst? Im Spiegel der Sammlung der Neuen Galerie Graz bis 2.9.2012

In der radikalen Moderne wurde alles, was bisher gemalt, also nur repräsentiert war, durch die Realität und durch reale Dinge ersetzt – so die These der Sammlungsausstellung zur Neueröffnung der Neuen Galerie im Joanneumsviertel. Auf die Verbannung der Gegenstandswelt durch die abstrakte Malerei antwortete Marcel Duchamp mit der Einführung der Gegenstände bzw. Ready Mades in die Kunst. Später traten Aktion oder Performance an die Stelle der Bilder des menschlichen Körpers, statt gemalter Landschaft gab es die Land Art, statt gemalter Stillleben Assemblagen und Installationen.

Die Neue Galerie Graz reflektiert diesen fundamentalen Wechsel von der Repräsentation zur Realität mit eigenen Beständen – mit Kunst von 1800 bis zur Gegenwart. Die These wird in zehn Kapiteln untersucht: Linie – Farbe – Licht – Ton – Bewegung – Landschaft – Stillleben – Interieur – Körper – Interaktion zwischen Kunstwerk und Betrachter/in.

Kuratorinnen/Kurator: Christa Steinle, Gudrun Danzer, Peter Weibel

 

Universalmuseum Joanneum GmbH
Mariahilferstraße 2-4
A-8020 Graz

Info Ausstellung: +43-316/8017-9322
Info Presse: +43-316/8017-9316
presse@museum-joanneum.at

 

Bildbeschreibung:

1) Johann Kniep, "Ideale Landschaft", 1806,

Öl/Leinwand,
95,5 x 121 cm,
Foto: Universalmuseum Joanneum / N. Lackner

 

2) Olafur Eliasson, "Spiral Doughnut", 2000

Stahl Foto: Universalmuseum Joanneum / N. Lackner

 

3) Joseph Beuys, "ohne Titel (Pferdedecke)", vor 1977,

Filzdecke, Leder, Leinenriemen,
Hanfseil, Hauptstromstempel in verglastem Holzkasten,
90 x 112 cm,
Foto: Universalmuseum Joanneum / N. Lackner

 

4) Manfred Erjautz, "Delusion and Desire", 1993/94,

Installation aus 28 Leuchtstoffröhren mit Etiketten beklebt,
Elektrik, Maße variabel,
Foto: Universalmuseum Joanneum / N. Lackner