In Schichtung von abstrakter Farbflächenmalerei und detaillierter Bearbeitung von Landschaft auf der Leinwand generieren die Bilder von Wolfgang D. Mehnert Landschaftsauffassungen, die sich aus dem traditionellen Landschaftsbegriff, der Naturbeobachtung und Reflexion der individuellen Geschichte zusammensetzen.
Ausstellung in Freiburg
So wird das Bild zum Ort der Erkenntnis, wo die provozierte Ungenauigkeit in der Umsetzung auf der Leinwand mit der Konkretheit der Beobachtung zusammenstoßen und „Neues“ bilden. Dabei gelingt es Wolfgang D. Mehnert meisterhaft, Real-Welt, innere Welt und gemaltes Bild als ein beziehungsreiches Kontinuum mit fließenden Grenzen sichtbar zu machen.
Seit den 70er Jahren arbeitet W. D. Mehnert in Freiburg – und gefragt, in welcher Art von Landschaft er zuhause sei, lautet die Antwort: „Die Bildfläche, die Leinwand, denn sie ist meine Haut, an der sich Spüren, Treffen, Berühren, Verbinden, Vermischen, Neu-Formulieren als Gegenstand meiner Arbeit in Lust und als Muss manifestiert.“
(Brigitte Dietrich, Göpfersdorf)
Freunde der Kunst
Ausstellung im Evangelisches Diakoniekrankenhaus, 30. April bis 15. Oktober 2015, tgl. geöffnet während der üblichen Besuchszeiten.
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In Schichtung von abstrakter Farbflächenmalerei und detaillierter Bearbeitung von Landschaft auf der Leinwand generieren die Bilder von Wolfgang D. Mehnert Landschaftsauffassungen; © Wolfgang D. Mehnert
