„Gemischte Gefühle“ erzeugen die „unsachlichen, einseitigen und emotionalen“ Bilder des Stuttgarter Fotografen Götz Wintterlin, die ab 18. November im Evangelischen Diakoniekrankenhaus zu sehen sind.
Ausstellung in Freiburg
Sein Ansatz ist ein subjektiver und ich-bezogener Blick auf die sogenannte Realität. „Jedes Bild zeigt etwas von meiner Person“, verrät der Künstler und fordert die Betrachter auf, „den Gefühlen freien Lauf zu lassen“. Die Formulierung der Bilder zielt auf die Auslösung von „Stimmungen und Urgefühlen“: Resignation und Hoffnung, Wünsche, Sehnsüchte, aber auch Momente des Glücks, Wohltat für die Augen.
Und doch ist auf ihnen meist Alltägliches zu sehen, dem man sich aufgrund seiner intensiven Wirkung aber kaum entziehen kann. Götz Wintterlin nennt seine Fotografie auch „hyperrrealistisch“; – die Aussage des Bildes entsteht in Kopf und Herz des Betrachters, während der Bildgegenstand selbst eher der banalen Alltagswelt entstammt.
Freunde der Kunst
Evangelisches Diakoniekrankenhaus, 18. November 2014 - 15. April 2015
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Sein Ansatz ist ein subjektiver und ich-bezogener Blick auf die sogenannte Realität; (c) Götz Wintterlin
