Manchmal braucht die Kunst mehr Gestaltungsspielraum als es an traditionellen und geschützten Orten wie den Museen oder Galerien möglich ist. Vom 7. Juli bis 4. November zeigt die trinationale Freilichtausstellung aussichtKUNST auf dem Freiburger Schlossberg Skulpturen, Objekte und Installationen von Künstlern aus dem Oberrheingebiet, Frankreich und der Schweiz.
Das Projekt ist spartenübergreifend, einzelne Arbeiten werden erst vor Ort entstehen. Die Künstler und Künstlerinnen bespielen das historische Wegenetz der barocken Wehranlage des französischen Festungsbaumeisters Vauban. Aus Sicht der Kunst wird dieser historische Ort – in exponierter Lage mitten in der Stadt und Schauplatz der Stadtgründung im Jahre 1120 – im grenzüberschreitenden kulturellen Austausch neu belebt und akzentuiert:
Skulpturen scheinen förmlich aus ihrer geschichtsträchtigen Umgebung zu erwachsen, organische Gebilde entwickeln sich spontan in der Auseinandersetzung mit der Natur… Ein Baum wird zu einem lyrischen Zeichen. Bislang ungekannte Dimensionen tun sich auf, geheimnisvolle Pforten weisen in das Innere des Berges. Imposante Gebilde aus Granit oder Stahl türmen sich vor dem Betrachter auf, gewachsenes Holz ordnet sich zu geometrischer
Strenge. Konstrukte unterschiedlichster Beschaffenheit folgen dem spielerischen Duktus der Improvisation.
Der beständige Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart, Natur und Kunst verleiht dieser Freilichtausstellung eine unvergleichliche Kulisse, die Kunstinteressierte wie Kulturbeflissene, Naturliebhaber sowie die ganze Familie gleichermaßen anspricht. Ab Mitte August wird ein Katalog zur Ausstellung erscheinen. Über den gesamten Ausstellungszeitraum werden verschiedene Begleitveranstaltungen angeboten.
Künstler:
Josef Bücheler, Matthias Dämpfle, Pascal Häusermann, Thaddäus Hüppi, Rüdiger Krenkel, CW Loth, Edith Oderbolz, Thomas Putze, Reiner Seliger, Markus F. Strieder, Markus Schwander/Tina Z’Rotz, Holger Walter, Jeanette Zippel sowie Studenten der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe: Stefan Duane, Ali Gharib, Theres Raschle, Rudin Roper Angefragt: Stephan Balkenhol
Pressekontakt:
aussichtKUNST
c/o Freiburger Münsterbauverein e.V.
Schoferstraße 4
79098 Freiburg


Quelle: aussichtKUNST





