Die Ausstellung veranschaulicht, wie eine ganze Generation von Künstlern um 1500 die Gattungen Landschafts- und Historienbild sowie Porträt neu formuliert.
Ausstellung in Frankfurt
Fernab von einer naturgetreuen Wiedergabe entsteht ein innovatives, expressives Zusammenspiel von Lichteffekten, überschwänglicher Farbgestaltung sowie grotesker Formen und Posen. Diese Entwicklung wird in allen Gattungen sichtbar: Von Malerei, Skulptur und Druckgrafik bis zur Zeichnung und der Buchmalerei. Ausgehend von den Künstlern Albrecht Altdorfer (um 1480–1538), Wolf Huber (um 1485–1553), dem Passauer Bildschnitzer Meister IP (tätig bis nach 1520) und Hans Leinberger (dokumentiert in Landshut, 1510–1530) wird das Phänomen des „Expressiven“, das für die Künstler der sogenannten Donauschule zentral ist, erstmals in einen gesamteuropäischen Kontext gestellt.
Freunde der Kunst
Bei dem Projekt handelt es sich um eine Ausstellung des Städel Museums, der Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt am Main, und des Kunsthistorischen Museums Wien, in Zusammenarbeit mit dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.V. an der Universität Leipzig.


Die Ausstellung veranschaulicht, wie eine ganze Generation von Künstlern um 1500 die Gattungen Landschafts- und Historienbild sowie Porträt neu formuliert; Bild 1: Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen/ Alte Pinakothek, München
Bild 2: Foto: Museum of Fine Arts, Budapest
Bild 3: Foto: Städel Museum - U. Edelmann – ARTOTHEK