Die Burkhard Eikelmann Galerie präsentiert zum Ende des Jahres noch einmal Spitzenkünstler der amerikanischen Pop Art. Wir zeigen Werke der Künstler Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Kenny Scharf, Julien Schnabel und Andy Warhol.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zwei großformatige Portfolios des Künstlers Jean-Michel Basquiat.
Der Autodidakt Basquiat wurde 1960 in New York geboren und machte sich zunächst zusammen mit seinem Freund Al Diaz als Graffitikünstler einen Namen. Um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, verkauft Basquiat bemalte Postkarten und T-Shirts, fertigt Assemblagen aus Schrott.
Bald wird die New Yorker Kunstszene auf ihn aufmerksam.
Basquiat lernt Keith Haring (1958-1990) und Kenny Scharf (1958*) kennen, die sich bei ihm Anregungen aus der Graffiti-Szene holen.
Basquiats Arbeiten, die seit den 1980er Jahren auf Leinwand und Papier entstehen, verhelfen ihm rasch zum Erfolg. Er wird quasi über Nacht zum Star. Den endgültigen künstlerischen Durchbruch beschert ihm eine Gruppenausstellung 1981, im P.S.1. New York.
Basquiat wird mit 21 Jahren der jüngste Künstler, der zur renommierten „documenta“ in Kassel eingeladen wird. Ausstellungen in Europa, Japan und den Vereinigten Staaten folgen.
Werke des Künstlers werden bei Sammlern und Kritikern immer begehrter.
Sein Motivrepertoire ist geprägte von einer Mischung aus afrikanisch-diasporanen Traditionen und Inspirationen aus der urbanen Kultur (Graffiti, Kinderzeichnungen, Comic-Figuren, obszöne Wand-kritzeleien, Piktogramme, Werbeslogans, Stadtplandetails). Das alles in satten Farben oft auf schwarzem Grund – ganz im Stil des Neoexpressionismus oder des so genannten
New Image Painting.
1983/84 lernt Jean-Michel Basquiat Francesco Clemente (1952*) und Andy Warhol (1928-1987) kennen, mit denen er fortan zusammenarbeitet. In dieser Phase entstehen einige gemeinsame Gemälde. Jeder Künstler arbeitete hierbei in seiner eigenen Technik und kombinierte sie auf einer Leinwand.
Andy Warhol wird nicht nur zu Basquiats größtem Förderer, sondern auch zu einem engen Freund. Warhol bezeichnete ihn als ersten schwarzen Superstar-Künstler.
Basquiat wurde zu den erfolgreichsten Künstlern seiner Generation. Er war der erste Afroameri-kaner, dessen Werke Spritzenpreise am internationalen Kunstmarkt erzielten und erzielen. Jean-Michel Basquiat stirbt am 12.8.1988 an einer Überdosis Heroin.
Bild 1: Jean-Michel Basquiat, estate prints cabeza 905 VERS Keith Haring UFO Silkscreen 1983
Bild 2: Julian Schnabel Roy 1998
Bild 3: Keith Haring UFO Silkscreen 1983
BURKHARD EIKELMANN GALERIE
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Dienstag-Freitag 11-19 Uhr · Samstag 10-14 Uhr

