Die Sammlung Hanck umfasst über 1.800 Werke von annähernd 400 Künstlern. Zeitgenössische Arbeiten auf Papier bilden den Schwerpunkt, neben Gemälden, Fotos und Plastiken. Wolfgang Hanck schenkte die Werke dem Museum im Jahr 2008.
Mit Arbeiten von beispielsweise David Reed, Katharina Hinsberg oder Sandra Vásquez de la Horra spiegelt die Sammlung Hanck nicht nur das nationale wie internationale Kunstgeschehen wider, sie ist zugleich das Ergebnis einer individuellen Sicht auf die Kunst der Zeit.
Anlässlich des neuen Bestandskataloges, den die Freunde des Museum Kunstpalast finanzierten, zeigt die Ausstellung eine repräsentative Auswahl. Zu sehen sind Arbeiten mit existentiellen Inhalten wie auch solche, die auf formale Lösungen abzielen: Figuration steht neben Abstraktion, Werke mit ironischen Ansätzen finden neben stillen poetischen Arbeiten ihren Platz.
Mit über 600 Abbildungen bietet die Publikation einen faszinierenden Einblick in den Kosmos Hanck.
Beiträge von Stefanie Ippendorf, Kay Heymer und Gunda Luyken führen in die Sammlung ein und beschäftigen sich mit dem Medium Zeichnung. In einem Interview kommt Wolfgang Hanck selbst zu Wort.
360 Seiten, 600 farbige Abb., Museumsausgabe 29,50 Euro, Verlagsausgabe im Wienand Verlag, Köln, 39,80 Euro.
Bild 1: Pia Fries, Ohne Titel, 1994, Öl auf Papier, 54 x 74,5 cm, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Hanck 892
Bild 2: Martin Assig, Ohne Titel [Betende Frau], 1994, Kohle auf Papier, 59 x 42 cm, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Hanck 877
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