Süßigkeiten haben in der Weihnachtszeit Hochkonjunktur. Bunte Teller sind ohne Stollen, Dominosteine, Marzipankugeln oder Schokoladenweihnachtsmänner nicht denkbar. Vor allem nicht in Dresden, denn die Stadt hat eine lange Tradition in der Schokoladen- und Süßigkeitenherstellung.
Ausstellung in Dresden
Aufbauend auf der Raffinesse der für den sächsischen Königshof tätigen italienischen Zuckerbäcker und dem Erfindungsreichtum früher Schokoladefabrikanten entstand im 19. Jahrhundert das „Süße Dresden“, das im Kaiserreich eine Spitzenstellung in Deutschland erringen sollte.
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Die Industrie übernahm handwerkliche Fertigkeiten und regionale Traditionen, um neue Produkte wie die Milchschokolade, das Waffelgebäck, die Dominosteine oder das Russisch Brot zu schaffen.
Weihnachten im Landhaus
Dresden wurde zur „Genuss-Hauptstadt“ Deutschlands. Die Ausstellung widmet sich der weitgehend unbekannten, bis in die Gegenwart hinein lebendigen Geschichte des „süßen Dresden“, ohne die eine „Weihnachtshauptstadt“ Dresden nicht denkbar wäre.
richard.stratenschulte@museen-dresden.de


Süßigkeiten haben in der Weihnachtszeit Hochkonjunktur; Foto: Stadtmuseum Dresden

