Ist Hochkultur eine ernste Sache? Darf in den heiligen Hallen des Museums auch gelacht werden? Nach langer Phase der Dehnung und Zerschmetterung des traditionellen Kunstbegriffs im Bereich des Formalen geht es nun der Kunst-Rezeption an den Kragen. Dominik Meyer zeigt, dass es dazu nicht unbedingt des großen Orchesters à la Jonathan Meese bedarf. Ihm geht es um zeitgemäße Malerei anhand von Erforschung und Interpretation der Symbolik des Alltäglichen. Feinsinnige Ironie und brachialen Sarkasmus stellt er in virtuoser Pinselführung ebenso nebeneinander wie Versatzstücke aus Trivial- und Popkultur neben Zitate aus Literatur, Kunst- und Filmgeschichte.
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 10. April 2013, 19 Uhr - Es spricht: Johannes Schmidt
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