Gesellschaft Freunde der Künste

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Galerie Döbele

Ausstellung in Dresden: Arbeit = Kraft x Weg, Tanja Pohls Kunst zwischen Technik, Natur und Individuum

Arbeiten von Tanja Pohl sind immer auch Landschaft, selbst dann, wenn sie anderes artikulieren, Köpfe und Körper, Maschinen und Gerät etwa. Doch geht sie nicht von herkömmlicher Landschaft aus. Ihre Basis ist das Agieren menschlicher Arbeit in Gebautem, kollektiv und von Generationen erbracht, in Gebrauch oder aufgegeben, vor längerem schon, jetzt oder demnächst.

Ausstellung in Dresden

 In diesem gedehnten Moment des Dazwischen – Bau, Nutzung und Zerfall - fasst die Künstlerin die Körper und Strukturen der Arbeit und transformiert sie in einem längeren Prozess in das Andere des Bildes. Dieses Andere heißt dann „Probe“, „Absetzer (Mosquito)“, „Lobgesang auf die EwigkeitJesu in E-Dur“ oder „Letzter Bahnhof“und ist sichtbar gemachte Erfahrung, erhellender Umgang mit Unbekanntem und wieder Arbeit. Stets agiert auch etwas Überpersönliches in den Bildern, ein Müssen, das im Bild und mit dem Bild zu wachsen scheint, ein selbsttätiges Leben der Elemente, von Strich und Farbe in Aktion und Reaktion.

Freunde der Kunst

In den Titeln ist daher weniger ein Benennen als eine erste Interpretation des Gewordenen zu lesen. Tanja Pohl ist Jahrgang 1985 und lebt in Greiz. Sie hat an der Dresdner HfBK studiert und war Meisterschülerin bei den Professoren Elke Hopfe und Christian Macketanz

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