Für Walter Sack hat sich die Begegnung von Wirklichkeitsabbildung und Wirklichkeitsinszenierung ganz unbemerkt über viele Jahre vollzogen. Seine Landschaftsaufnahmen, Details von Gestein, Natur und Erde verraten das gleiche Interesse wie seine späteren Inszenierungen im Atelier.
Ausstellung in Dortmund
Obwohl er vom natürlichen Licht zum Kunstlicht wechselte, obwohl sich der Horizont von der Unendlichkeit des Landschaftspanoramas auf einen halben Quadratmeter Stein und Zement reduzierte, ist es faszinierend zu beobachten, wie sich die Bilder in ihren Strukturen, in ihrem Lichteinfall, in der Oberflächenbehandlung und Komposition immer wieder ähneln.
Freunde der Kunst
Ursprünglich war Sack Mitarbeiter im Werbestudio der Agfa Gevaert. Später arbeitete er mit Otl Aicher für das Erscheinungsbild der Olympiade 1972, wurde Weltreisender, dann Werber mit eigenem Studio und war von 1987 bis 2005 Professor für Fotografie an der Fachhochschule Dortmund.


Für Walter Sack hat sich die Begegnung von Wirklichkeitsabbildung und Wirklichkeitsinszenierung ganz unbemerkt über viele Jahre vollzogen; (c) Walter Sack


