Die Ausstellung des HMKV zeigt repräsentative Beispiele für die Entwicklung von Flugsimulatoren seit den 1980er Jahren.
Ausstellung in Dortmund
Ergänzt wird diese Auswahl von unterschiedlichen künstlerischen Positionen, die die Idee von Simulation, Spielen und Fliegen thematisieren. Die Flugsimulationen sind dabei – als „Serious Games“ – Ausgangspunkt für zeitgenössische künstlerische Arbeiten, die sich politisch, philosophisch oder ästhetisch mit dem „Traum (und der Realität) des Fliegens“ beschäftigen.
Der Ausstellungstitel suggeriert eine Flugroute vom noch nicht eröffneten Hauptstadtflughafen (BER) über Dortmund (DTM) nach Honolulu (HNL). HNL ergibt sich aus dem Spiel Microsoft FS X: Die Software wurde mit Add-ons aufgerüstet, wodurch ein Rundflug über Hawaii möglich ist. Der in der Originalversion nur als Landebahn konzipierte Flughafen „Dillingham“ wurde hierfür extrem realistisch ausgebaut. Der von hier aus startende Rundflug ist auch für AnfängerInnen zu fliegen, dauert keine zehn Minuten und kann in der Ausstellung von zwei Personen mit- bzw. gegeneinander geflogen werden.
Freunde der Kunst


Der Ausstellungstitel suggeriert eine Flugroute vom noch nicht eröffneten Hauptstadtflughafen (BER) über Dortmund (DTM) nach Honolulu (HNL); Bild 1: © Aerosoft GmbH
Bild 2: Simone Aaberg Kærn, Smiling in a Warzone, „BER-DTM-HNL – Fasten your seatbelts!“, HMKV im Dortmunder U, 2014 © the artist
Bild 3: © Antje Ehmann & Harun Farocki, 2011