In den 1980er Jahren fertigte Bernhard Johannes Blume (1937-2011) aus alten Billig-Möbeln, im Stil kleinbürgerlicher Wohnzimmerkultur, eine Anzahl von Brett-Bildern an, deren Pseudo-Furnier er mit philosophischen Begriffen versah. Das Zusammenspiel von Text und Bild-Struktur verrät sinnfällig Blumes ironisch-poetischen, wie humorvollen Umgang mit dem metaphysisch-religiösen Erbe des Abendlandes.
Das Konvolut der Brett-Bilder wurde der Kunsthalle Bremen noch kurz vor dem Tod von Bernhard Johannes Blume geschenkt - und wird zum ersten Mal in seinem noch verbliebenen Umfang gezeigt.
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