Margot Berger (*1949 in Gleimenhain, Hessen) studierte Kunst und Deutsch und war als Kunsterzieherin tätig. Sie lebt in Alfter.
Ausstellung in Bonn
Ihr Genre ist die Malerei, ihre aktuellen Werke sind nuancenreiche Ölgemälde in Lasurentechnik, basierend auf detaillierten Leinwandzeichnungen.
In den dargestellten Landschaften und Räumen sind Gegenstände aus unserem Alltag zu entdecken – Dinge, die unser Leben begleiten oder es in Frage stellen; mal sich ergänzend, mal einander widersprechend.
Bildende Kunst
Personen hingegen sind in Bergers Gemälden nicht zu finden. Vielleicht würden sie den Betrachter zu sehr vom Eigentlichen ablenken: von den phantasievollen Szenen, die zum Nachdenken anregen, zum Beispiel darüber, was hier vielleicht zuvor passiert ist.
So sieht man in Stücke vom Himmel (rechts) Zettel, verweht oder hinuntergeweht in eine/-r unbewohnt wirkenden Sandlandschaft.
Freunde der Kunst
Darüber hinausgehend geben Bergers surreale Werke Raum für philosophische Exkurse: Indem scheinbare Gesetzmäßigkeiten anders dargestellt werden als in der gewohnten Weise, wirft Berger die Frage nach der tatsächlichen Realität auf. Ist diese wirklich deckungsgleich mit unserer Wahrnehmung? Oder sind einige Gegebenheiten vielleicht doch anders als sie scheinen, veränderbarer als wir meinen?
Wolfgang.Bender@tg-bonn.de


Ihr Genre ist die Malerei, ihre aktuellen Werke sind nuancenreiche Ölgemälde in Lasurentechnik, basierend auf detaillierten Leinwandzeichnungen; (c) TG BONN