Helga Fanderl ist eine Filmkünstlerin die den erlebten Augenblick einfängt. Ihre Filme entstehen ausschließlich in der Kamera.
Ausstellung in Bonn
Das Ein- und Ausschalten ist der Schnitt. Die nachträgliche Montage bzw. die Postproduktion entfällt. Die Filme sind meistens in Super 8 gedreht und ohne Ton. Der Fokus liegt auf der Gestaltung des Films beim Filmens selbst. Die Verfremdung mit Mitteln des Films verwandelt vertraute Bilder und Eindrücke in eine Terra Incognita, die es neu zu entdecken gilt.
Die 1947 in Ingolstadt geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Frankfurt a.M. und in Paris. Sie hat die Hochschule für Bildende Künste, Städelschule in Frankfurt a.M. und die Cooper Union in New York absolviert. Helga Fanderls Arbeiten wurden international in Kinematheken, Museen und Ausstellungsräumen wie auch auf bedeutenden Festivals gezeigt, ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Coutts Contemporary Award, dem Preis der Deutschen Filmkritik in der Kategorie Experimentalfilm und dem Hessischen Kulturpreis.
Freunde der Kunst
27. Februar – 19. April 2015


Ihre Filme entstehen ausschließlich in der Kamera. Das Ein- und Ausschalten ist der Schnitt; (c) Helga Fanderl