Gesellschaft Freunde der Künste

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modelliert stimmungsvoll, farbkräftig

Ausstellung in Bielefeld: Karl Lambert Huschens, Malerei und Zeichnung bis zum 25.5.2011

Karl Lambert Huschens (1901-1944) modelliert stimmungsvoll, farbkräftig, mit saftigen Pinselstrichen und expressiv gespachtelt seine Bildthemen. So auch in dem großen Titelbild der Ausstellung „Tanzpaar“ von 1929/1931.

Huschens, im Rheinland geboren, geht nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf als Dekorationsmaler 1925 nach München an die Akademie der Bildenden Künste. Hier besucht er die Klasse von Johann Becker-Gundahl. 1927 lernt er den Industriellen Paul Schultes kennen, der sein Freund und Mäzen wird. 1929 übersiedelt Huschens nach Berlin. Er trifft in Berlin Max Slevogt und Max Liebermann. Zwischen München und Berlin liegen eine wichtige Italienreise und Aufenthalte in Leichlingen und Köln.

1929 heiratet Huschens in Berlin Katharina Pfaff. Über diese Zeit sagt Katharina Pfaff später:„ Das tägliche Leben war hart und voller Entbehrungen, aber wir waren glücklich. Es waren die schönsten Jahre meines Lebens.“ Karl Lambert Huschens bezog ein großräumiges Atelier in der Luitpoldstraße. An der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin trifft er u. a. auf Max Beckmann, dessen Bilder ihn stark beeinflussen. Die Bilder der Berliner Jahre, wozu viele der Bilder gehören, die wir in der Ausstellung zeigen, sind voller Vitalität und Farbkraft. Huschens galt in Berlin als hochangesehener Porträtmaler. 1941 wird er zur Wehrmacht eingezogen und in Rumänien als Stabszeichner eingesetzt. Er stirbt 1944 in russischer Kriegsgefangenschaft. 

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