Gesellschaft Freunde der Künste

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in der Walter Bischoff Galerie / Immaginaria arti visive gallery, Berlin

Ausstellung in Berlin: Manfred Hebenstreit, "Neue Arbeiten" bis zum 2.8.2011

Hebenstreit ist 1957 in Altheim/Oberösterreich geboren. 1979-84 studierte er Malerei und Grafik an der Hochschule für künstlerische Gestaltung in Linz. Seit 1987 längere Arbeitsaufenthalte in Italien, Amerika, Spanien, Frankreich und Kroatien, wo jeweils entsprechende landbezogene Malserien entstehen. 1990 erhielt er das Stipendium der Walter Bischoff Galerie für einen sechsmonatigen Atelieraufenthalt in San Jose/USA. 2002 und 2011 Verleihung des Großen Kulturpreises des Landes Oberösterreich.

Die sehr erfolgreiche Ausstellungstätigkeit beginnt gleich nach seinem Studium 1985. Bereits 1987 führt Walter Bischoff in seiner damaligen Galerie in Chicago eine große Einzelausstellung durch, die dem Künstler großes Aufsehen in Chicago einbrachte. Seither sind viele Ausstellungen weltweit in Museen und bedeutenden Galerien durchgeführt worden, so auch 1994 im Museum Würth, 1995 Museum Salzburg, 1997 Museum Malo/Italien, 2003 Museum Villa Haiss, im kunsthistorischen Museum in Wien und im Museum moderne Kunst in Passau, 2006 Allrussisches Nationalmuseum, Moskau, 2008 Sate Russian Museum/Museum Ludwig, St. Petersburg, RU, 2010 Eröffnung KOMETOR Hebenstreit-Himmelskörper in Peuerbach.

Hebenstreit hat nach einer euphorischen Phase der klassischen Malerei auf Leinwand und Papier nun durch architekturbezogene Projekte die Malerei auf Holz, Stahl und Aluminium entdeckt und dabei in seiner Malerei nun mehr räumliche Wirkung erzielt. Hebenstreit ist experimentierfreudig. 2000 hat er ein besonderes Verfahren entwickelt Glasbilder herzustellen. Jeweils zwei gleich große Glasflächen werden nach einer Bemalung durch sehr hohe Hitze und hohen Druck miteinander verschweißt. Werden diese Glasflächen dann dabei noch über eine vorgefertigte Form gebogen, entstehen Glasstelen oder Glasskulpturen, die durch die Lichtdurchflutung eine ganz besondere Ausstrahlung haben.

Hebenstreits Werk, die im Wechselspiel von Zeichnung und Malerei entstandenen Arbeiten, sieht man die Kraft und Dynamik ihres Schaffensprozesses an. Mit oft breiten Pinseln in schnellen Zügen aufgetragene Farben, gelegentlich hochflüssig und ineinander verlaufend, in älteren Werken meist ergänzt durch tiefschwarze lang gezogene raumgreifende Linienfurchen, die durch zornig gekritzelte Strichbündel, die Bildkomposition ergeben. Man glaubt bei der Bildbetrachtung förmlich die physische Leistung zu spüren, mit der der Künstler, die Bildidee auf dem Maluntergrund umsetzt.

Nicht unerwähnt bleiben darf dabei der, zusammen mit seiner Frau Billa Hebenstreit, konzipierte und realisierte Kometor in Peuerbach, dem Wohnort der Hebenstreits. Ein begehbares innen verspiegeltes Bauwerk mit Video- und Musikanimation.

Kontakt

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