Undisciplinary Learning nimmt den Roman Die Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss (1916-1982) zum Anlass um aktuelle Wissenspolitiken an den Schnittstellen künstlerischer, politischer und pädagogischer Praxen zu befragen. Bildung wird in der Ausstellung, den urbanen Interventionen, Begegnungen und Gesprächen als Modus politischer Imagination erprobt, der heterogene Wissensformen anerkennt und den Körper, die Stadt, Beziehungen und Umwelten als Lernorte einbezieht.
Undisciplinary Learning kartographiert dabei künstlerische Ansätze im Umgang mit selbstermächtigenden Pädagogiken – vor allem aus feministischen, queeren und dekolonialisierenden Kontexten – die hegemoniale Wissenskulturen radikal in Frage stellen.
Ausstellung in Berlin
Eröffnung: Donnerstag, 22. September, 19 h, Performance von Ha Za Vu Zu, 20 h: Luis Berríos-Negrón, Ha Za Vu Zu, Naomi Hennig, Stine Marie Jacobsen, Vladan Jeremic & Rena Raedle & Ina Wudtke, Rajkamal Kahlon, Frida Klingberg, Ins A Kromminga & Jannik Franzen, KUNCI Cultural Studies Center, Julia Lazarus, Achim Lengerer, Method Fund, Gabriel Rossell Santillán, RYBN.ORG, Lerato Shadi, Andreas Wutz, Szenographie: Luis Berríos-Negrón
Eröffnung: Donnerstag, 8. September, 18 h, Künstlerinnengespräch, 19 h:
Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Anaïs Héraud-Louisadat (Squat Monument)
Ein Kunstprojekt in RAUM, STADT, WISSEN und DOKUMENTEN
Kuratiert von Janine Halka, Suza Husse, Julia Lazarus
bei DISTRICT und an anderen Orten
8. September - 19. November


Bildung wird in der Ausstellung, den urbanen Interventionen, Begegnungen und Gesprächen als Modus politischer Imagination erprobt, Nathalie Anguezomo Mba Bikoro und Anaïs Héraud-Louisadat, 2016 (c) District Berlin
Undisciplinary Learning Design Daniela Burger, 2016