Galerie Michael Janssen freut sich, Paper does not blush zu präsentieren, eine Gruppenausstellung mit Künstlern der Galerie. Gezeigt werden Arbeiten auf Papier, Drucke und illustrierte Künstlerbücher von Yoshitaka Amano, Gianfranco Baruchello, Meg Cranston, Lili Dujourie, Monique van Genderen, Emil Holmer, Christof Mascher, Christoph Steinmeyer, Shaan Syed, Joris Van de Moortel and Mario Ybarra Jr.
Yoshitaka Amano wurde bekannt in den 1970er Jahren durch die Entwicklung von Manga, Anime und Videospiel Charakteren. In seinen Zeichnungen und Bildern kombiniert er Elemente der traditionellen Japanischen Malerei mit westlicher Popkultur.
Das komplexe und reichhaltige Oevre von Gianfranco Baruchello geht bis in die 60iger Jahre zurück. Seine Plexiglas Boxen mit collagierten Assemblagen aus Zeitungsausschnitten, Zeichnungen und kleinen Objekten bieten Einblick in sein filigranes Universum.
Meg Cranstons Arbeit umfasst Skulpturen, Zeichnungen, Fotos, Performance und Installationen. Ihr langjähriges Interesse in Anthropologie und Kulturgeschichte hat Ihre Arbeit beeinflusst und geformt, sowohl formal wie konzeptuell.
Lili Dujourie beschäftigt sich in ihrer Arbeit kontinuierlich mit der Reinterpretation von Themen, Form und Gesten der Kunstgeschichte. Ihre Arbeiten stellen Fragen zur Beziehung zwischen Gegenstand und Subjekt und wie diese sich zur Wahrnehmung verhalten.
Monique van Genderen untersucht in Ihren abstrakten Arbeiten die Möglichkeit figurative sowie illusionistische Elemente mit Hilfe der Oberfläche und des Materials dar zu stellen.
Emil Holmers künstlerische Rhetorik vereint subjektiv und zu gleich unparteiisch die Sprache des Ready-Made und Graffiti Einflüsse, sowie u.a. Auschnitte aus Medizinischen wie Pornografischen Quellen.
Christof Mascher schaftt in seinen Arbeiten Welten mit Utopischer sowie Apokalyptischer Anmutung, Widersprüche und unerwartete Brüche aufzeigend. Obwohl Mascher sowohl von Hoch Kultur wie auch der Popkultur beeinflusst ist, folgt seine visuelle Sprache einer ganz eigenen Ikonografie.
Christoph Steinmeyer entlehnt seine Motive der Europäischen Malerei Tradition und aus Film Klassikern. Durch einen vielschichtigen Transformations Prozess schafft er Bilder welche das ursprüngliche Motiv verfremden und gleichzeitig anreichern.
Shaan Syed spielt leicht und unbeschwert mit Licht und Farbe in seinen Zeichnungen und Ölgemälde. Seine Bilder sind humorvoll und energetisch.
Durch Joris Van de Moortels künstlerische Praxis entsteht ein komplexes Netz aus Ideen und Bezügen mit prozesshaften und performativen Ansätzen. Seine Arbeit umfasst verschiedene Disziplinen und zeichnet sich durch den radikalen Einsatz von Materialien aus, wobei vorhergesehene „Zufälle“ eine zentrale Rolle spielen.
In seinem Oeuvre lenkt Mario Ybarra Jr. die Aufmerksamkeit auf kulturelle Phänomene, die sich am Rand der Gesellschaft bewegen und daher aus dem sogenannten Mainstream fallen. Er deckt so verborgene, vernachlässigte und ignorierte Geschichten und ihre Zusammenhänge auf. Seine mexikanischen Wurzeln durchdringen seine Arbeit, die sich mit der Straßenkultur und der sozialen Wirklichkeit ebenso auseinandersetzt wie mit zeitgenössischer Kunst.
GRUPPENAUSSTELLUNG - Paper does not blush
Galerie Michael Janssen, Berlin
28. Januar - 3. März 2012
Für weitere Informationen und Presseanfragen kontaktieren Sie bitte:
Fabio Pink, f.pink@galeriemichaeljanssen.de
Tel: +49 (0)30 259 272 50, Fax: +49 (0)30 259 272 518
1) Shaan Syed
Öl und Tee auf grundiertem Papier / Oil and tea on primed
paper, Courtesy Galerie Michael Janssen, Berlin
2) Gianfranco Baruchello
Mischtechnik, Holz, Glas / Mixed media, wood, glass
Courtesy Galerie Michael Janssen, Berlin
3) Christof Mascher
Tusche auf Papier / Ink on paper
Courtesy Galerie Michael Janssen, Berlin
4) Rose Wylie
Marker & Zeichenstift auf Papier / Marker & pencil on paper
Courtesy Galerie Michael Janssen, Berlin
5) Emil Holmer
Collage auf Papier / Collage on paper
Courtesy Galerie Michael Janssen, Berlin
6) Meg Cranston
Gouache and collage on paper
Courtesy Galerie Michael Janssen, Berlin


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