Der über das ganze Jahr wechselnd bespielte „Raum für John Cage“ symbolisiert die Idee einer interaktiven Produktions- und Denkgemeinschaft, für die John Cage mit seiner Kunst Vorbild sein wollte. Zum Auftakt wird der „Raum für John Cage“ von sieben Künstlern bespielt. Der Schriftsteller Reinhard Jirgl, Mitglied der Sektion Literatur, setzt sich zusammen mit dem Maler und Bühnenbildner Hans-Joachim Schlieker in einer interaktiven Rauminstallation aus akustischen, Schrift- und Bildelementen mit künstlerischen Methoden von Cage assoziativ auseinander.
Die Mitglieder der Sektion Bildende Kunst Eberhard Blum, Arnold Dreyblatt und Hanns Schimansky stellen eigene Arbeiten aus, die sich auf das Werk von John Cage beziehen. Eberhard Blum und Hanns Schimansky zeigen zwei Werkgruppen von Zeichnungen. Arnold Dreyblatt konzipiert die interaktive Textinstallation „Reading Cage“. Die Choreographin, Tänzerin und Regisseurin Reinhild Hoffmann, Mitglied der Sektion Darstellende Kunst, zeigt eine Medieninstallation zu dem Stück „Solo mit Sofa“ (1977) zu „Empty Words“ von John Cage. Ebenfalls zu sehen sind Dokumentarfilme von Klaus Wildenhahn, Mitglied der Sektion Film und Medien.
Installationen, Zeichnungen, Filme von Eberhard Blum, Arnold Dreyblatt, Reinhild Hoffmann, Reinhard Jirgl mit Hans-Joachim Schlieker, Hanns Schimansky, Klaus Wildenhahn
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