Inwieweit können menschliche Individuen als sozial interagierende Wesen, als „Körper“ in Gesellschaft und Politik darstellt werden? Dieser Frage geht Clemens Krauss nach, indem er oft den schwierigsten Weg wählt – jenen über die eigene Biographie.
Ein zentrales Interesse seiner Arbeiten in der aktuellen Ausstellung gilt unterschiedlichen Körperkonzepten, die den Körper als Austragungsort politischer Konflikte und zwischenmenschlicher Beziehungen begreifen, seine performative Aneignung von Erfahrungen thematisieren oder in ihm einen ambivalenten Träger privater Geschichte und persönlicher Identität sehen. Gleichzeitig betonen seine Arbeiten die spezifisch organische Qualität von „Körpern“ in einem weiter gefassten Sinn, der auch Arbeitsmaterialien und Lebensräume einschließt.
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