Am 17. April 2015 jährt sich zum 40. Mal der Sieg der Roten Khmer in Kambodscha.
Ausstellung in Berlin
An dem Tag, an dem Pol Pots ultra-kommunistische Schergen die Hauptstadt Phnom Penh einnahmen, ahnten nur wenige, dass dies der Beginn einer der größten menschlichen Tragödien des letzten Jahrhunderts war. In den folgenden drei Jahren, acht Monaten und zwanzig Tagen bis zur Befreiung durch vietnamesische Truppen fielen dem Genozid ungefähr 1,7 Millionen Menschen zum Opfer. Der sich anschließende Bürgerkrieg dauerte fast bis Ende der 1990er Jahre und machte das südostasiatische Königreich am Mekong-Fluss zu einem der ärmsten Länder der Erde. Erst seit 2007 läuft der von den Vereinten Nationen mitgetragene Kriegsverbrecher-Prozess, während sich Kambodscha demographisch und ökonomisch langsam erholt.
Freunde der Kunst
Die Ausstellung vereint Künstler, die sich mit Kambodschas jüngerer Geschichte, dem Vermächtnis des Genozids und der Öffnung des Landes im Zeitalter der Globalisierung mit verschiedenen Medien auseinandersetzen. Der dokumentarische Ansatz ist das verbindende Element der ausgewählten Arbeiten von Ong Keng Sen, Tim Page, Rithy Panh, Vandy Rattana, Khvay Samnang und Günther Uecker.
25. Januar – 1. März 2015 (Eröffnung 24.1.)
baier@adk.de


Die Ausstellung vereint Künstler, die sich mit Kambodschas jüngerer Geschichte, dem Vermächtnis des Genozids und der Öffnung des Landes im Zeitalter der Globalisierung mit verschiedenen Medien auseinandersetzen; Bild 1: Vandy Rattana, courtesy the artist & SA SA BASSAC
Bild 2: © CDP productions
Bild 3: © CDP productions
Bild 4: © Tim Page