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Über 150 dieser Meisterwerke in Berlin

Ausstellung in Berlin - Bildwelten der Frührenaissance - Meisterwerke der italienischen Porträtkunst

Mit Bildnissen wie der "Dame mit dem Hermelin" von Leonardo da Vinci erreichte die Porträtkunst im 15. Jahrhundert einen absoluten Höhepunkt. Zusammen mit anderen "Gesichtern der Renaissance" ist die schöne Italienerin jetzt in einer Ausstellung im Berliner Bode-Museum zu bewundern.

Von Donatello bis Botticelli und von Mantegna bis Raffael reicht die Liste der Künstler, die in der Ausstellung vertreten sind. Ihnen saßen nicht nur anmutige Schönheiten, sondern auch die Großen und Mächtigen ihrer Zeit Modell.

Erarbeitet von der Gemäldegalerie und dem Metropolitan Museum

Über 150 dieser Meisterwerke sind jetzt in einer spektakulären Ausstellung im Berliner Bode Museum zu sehen. Zusammengestellt haben sie die Berliner Gemäldegalerie und das New Yorker Metropolitan Museum.

Dort wird die Schau im Anschluss an die Berliner Präsentation zu sehen sein. Neben den Berliner Sammlungen sind rund 50 große Museen aus Europa und den USA mit Leighaben an der Ausstellung beteiligt.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte in seiner Eröffnungsrede: "Wir haben in den kommenden Monaten die einzigartige Gelegenheit, in `Gesichter der Renaissance´ zu schauen." Diese würden sicher nie wieder in dieser Zahl und dieser überwältigenden Schönheit zusammenkommen.

Schon zum zweiten Mal sorgt eine Kooperation mit dem New Yorker Metropolitan Museum für Furore in der Hauptstadt. Neumann: "Diesmal sind es aber nicht die schönsten Franzosen, sondern die schönsten Italiener, die – da bin ich ganz sicher – ein großes Publikum begeistern werden. "

An der Eröffnung nahm neben Kulturstaatsminister Bernd Neumann auch der polnische Kulturminister Bogdan Zdrojewski teil. Aus dem Kraukauer Czartoryski Museum stammt die bedeutendste Leihgabe der Ausstellung, Leonardos "Dame mit dem Hermelin".
 

Bildwelten der Frührenaissance

Gezeigt werden in den historischen Räumen des Bode-Museums nicht nur Gemälde und Skulpturen, sondern auch Medaillen und Zeichnungen. Entstanden sind sie in den Jahrzehnten zwischen 1440 und 1500 vor allem in den großen Kunstzentren der damaligen Zeit: in Florenz und Venedig ebenso wie an den italienischen Höfen.

Von Kunstwerk zu Kunstwerk erzählt die Ausstellung die Geschichte der italienischen Porträtkunst im 15. Jahrhundert. Deutlich wird der Einfluss antiker Vorbilder ebenso wie der prägende Naturalismus der großen altniederländischen Maler.

Anliegen der Ausstellung ist es - so die Veranstalter -, einen "umfassenden Überblick über die vielfältigen Erscheinungsformen der italienischen Portraitkunst im 15. Jahrhundert" zu geben. Dabei fällt auf, dass es in vielen Bildnissen dieser Zeit vor allem darum geht, eine hohe soziale Position in repräsentativen Bildnissen darzustellen. Wichtig sind hier bestimmte Kleidungsmerksmale und bedeutungsvolle Atrribute.

In anderen Porträts steht die Darstellung idealer weiblicher Schönheit im Vordergrund. Einige Werke erstaunen aber auch durch ausdrucksstarke Charakterschilderungen der Porträtierten.

Schirmherrschaft des deutschen und italienischen Außenministers

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und des Außenministers der Republik Italien.

Bild 2 Andrea Mantenga: Bildnis des Kardinals Trevisan
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie

Bild 3 Piero del Pollaiuolo: Bildnis einer Dame
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie

Bild 4 Bode-Museum, Museumsinsel Berlin
© Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion

Rede von Kulturstaatsminister Bernd Neumann zur Eröffnung der Ausstellung "Gesichter der Renaissance":
http://www.bundesregierung.de/...

Quelle und weitere Informationen:
http://www.bundesregierung.de/...

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