„Ohne Schatten bist du der Seele bar.“ (trad. Volkslied)
Was einen Schatten wirft, muss auch faktisch existieren.
Mit der Kamera reist Annette Besgen durch die Welt, auf der Suche nach der lebendigen Präsenz von Schattenwürfen.
Architektur, urbaner Lebensraum und deren Schatte sind das Thema der Malerin Annette Besgen.
„Ich erfinde nicht, ich finde.“
Die gefundene Bildmotive, sind leise und geheimnisvoll.
Momentaufnahmen, die sich zwischen Zeitmoment und Zeitlosigkeit bewegen, werden von der Künstlerin mal distanziert und kalt mal warm und poetisch auf der Leinwand festgehalten.
Die Existenz des vergänglichen Momentes wird erst im Ausschnitt und Farbgebung wahrgenommen, hervorgehoben und gleichzeitig malerisch abstrahiert.
Reale Schatten definieren realen Raum und reale Körperlichkeit und doch entsteht ein nur eine scheinbare, vergängliche "Raumrealität" oder Raumerfahrung.
Schattenverläufe lösen die Farbe nach und nach auf bis nur noch ein graues Schattennichts verbleibt und der Raum sich neu definiert.
Annette Besgens handwerkliche Präzision und ihre feinste Ölmalerei kommt in einer fast hyperrealistisch zu nennenden Stilistik zur Geltung, die ihre Bilder über die Jahren zu gefragten Werken gemacht haben.
In unserer Berliner Ausstellung zeigen wir neue Arbeiten aus den Jahren 2010 und 2011.
SCHMALFUSS BERLIN
contemporary fine arts
Knesebeckstrasse 96
3. Etage (Fahrstuhl)
10623 Berlin
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