Die Werke des in New York lebenden litauischen Künstlers Zilvinas Kempinas sind ebenso minimalistisch wie kinetisch. Er schafft mit einfachsten Mitteln komplexe und atmosphärische Raumsituationen von grosser Schönheit, die Installationen spielen mit Luft und Leichtigkeit, die Reliefs mit Zeit und Zufall. Die grosse Einzelausstellung im Museum Tinguely entfaltet sich auf über 1500m2 sowohl in eigenen Räumen als auch im Dialog mit Werken Tinguelys.
Ausstellung in Basel
Zilvinas Kempinas Kunst spielt sich auf der ‹bright side of the moon› ab. Die Schwerkraft scheint aufgehoben, die Palette des Lichts durchdringt und aktiviert die Materialien seiner Installationen. Die Reise, auf die uns seine Kunstwerke mitnehmen, führt ins Hier und Jetzt, hin zu Wahrnehmungsapparaten, Energieaggregaten, zu Raumskizzen und -interventionen.
Bildende Kunst
Es sind optisch-physikalische und gleichzeitig berauschend ästhetische Ereignisse, die seine Kunst ausmachen. Die von ihm verwendeten Mittel sind einfach, alltäglich und doch ungewöhnlich: Videoband, Ventilatoren, FL-Röhren, in Symbiose mit Raum, Rhythmus, Luft und Licht. Die damit erzielte Wirkung ist denkbar komplex, umfasst alle Sinne, verändert die Orientierung am Ort und die Wahrnehmung der eigenen Zeit und Bewegung. Sie ist stets auf den Betrachter hin orientiert, der selbst zum Akteur in einem theatralen, oft minimalistischen Environment wird.
Freunde der Kunst
Museum Tinguely
Paul Sacher-Anlage 1
Postfach 3255
CH-4002 Basel
isabelle.beilfuss@roche.com


Zilvinas Kempinas. Slow Motion - ihre Kunst spielt sich auf der ‹bright side of the moon› ab; Bild 1: © Installationsansicht im Park hinter Jean Tinguelys
Schwimmwasserplastik, 1980 und dem Museum Tinguely, Basel 2013, Foto: Daniel Spehr
Bild 2: © Installationsansicht im Park vor dem Museum Tinguely, Basel 2013