Die Galerie Noah im Augsburger Glaspalast dokumentiert und begleitet bereits seit vielen Jahren die künstlerische Entwicklung des Malers Max Kaminski. In der nunmehr dritten Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers ist das spannungsreiche Werk anhand von Gemälden und Zeichnungen aus den Jahren 2008 – 2011 zu entdecken.
Seit geraumer Zeit arbeitet Max Kaminski dabei hauptsächlich in malerischen Zyklen. Als einen solchen vollendete er 2008 „Annemaries Garten“. Dieser zeigt Landschaften und Gärten voller Poesie und farblicher Intensität. In den Jahren 2009 / 2010 folgte der Zyklus „Rue Paradis“, zu dessen rätselhaften, glutvoll roten Stillleben den Künstler ein groteskes Halloween-Schaufenster in Marseille inspirierte. 2011 entstanden im Rahmen der Serie „nach Guglielmi“ in kongenialer Manier und Paraphrase Gemälde und Pastelle, in denen Kaminski sich, ausgehend von Deckenfresken des Rokokokünstlers Guglielmi (1714 - 1773) im Augsburger Schaezlerpalais, mit der Malerei des 18. Jahrhunderts auseinandersetzte.
Ganz allgemein nehmen die Bildfindungen Kaminskis ihren Ausgang vom Gegenständlichen. Dies ist die Grundlage für die Schaffung seiner eigenen, neuen Bildwirklichkeit.
Max Kaminski wurde 1938 in Königsberg geboren.
Aufenthalt in Lateinamerika (1960/62). Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin (1962/67). Meisterschüler bei Hann Trier (1966/67). Aufenthalt in Paris (1968/69). Villa Romana Preis, Florenz (1972). Kunstpreis der Böttcherstraße, Bremen (1974). Teilnahme an der „documenta 6“, Kassel und Kunstpreis der Stadt Darmstadt (1977). Professor an der Kunstakademie Karlsruhe (1981-2006). Atelier in Ödenpullach, Wohnsitz München (1997-2002). Sechs Monate Aufenthalt in Mexico City (2000). Lebt und arbeitet in Augsburg und Marseille.
Ausstellungsdauer: 10.02.2012 bis 11.03.2012
Eva-Maria Wiest M.A.
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Max Kaminski, Quelle: GALERIE NOAH
