Gesellschaft Freunde der Künste

Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

30. September 2010, 20.00 Uhr

Ausstellung im Stadthaus Ulm: Renate. Wie Wann Wo Warum. Filme von Antje Engelmann

Antje Engelmann hat im Jahr 2009 den Förderpreis der Stadt Ulm in der Sparte "Film" zuerkannt bekommen. Die gebürtige Ulmerin ist gerade mal 30 Jahre alt, machte in Wiblingen ihr Abitur und studierte dann an der Universität der Künste in Berlin und in Barcelona.

Antje Engelmann erhielt diverse Auszeichnungen, im vergangenen Jahr ein DAAD-Stipendium für Brasilien und eben 2009 den Ulmer Förderpreis. Ihre Arbeit ist geprägt von ihren zahlreichen Auslandsaufenthalten (USA, Australien, Asien, Indien, Kolumbien, Afrika), und ihre Auswahlliste (!) von Ausstellungen, Screenings und Performances, seit 2003 kann sich messen mit denen arrivierter Künstlerinnen und Künstler.
In der Reihe zuhören hinschauen zeigen wir zwei ihrer Dokumentarfilme

Renate
2005, 54 Minuten
Die 50-jährige Renate gewährt Einblick in die letzten 35 Jahre ihres Lebens als Prostituierte. Die Reise quer durch Deutschland führt von ihrem ersten Freier auf dem Straßenstrich in Ulm über die Reeperbahn in Hamburg bis hin zu ihrem jetzigen Stammfreier mit Fußfetisch im Hausfrauenpuff in Berlin.

Wie Wann Wo Warum
2007, 15 Min.
Die 12-jährige Laurin wird zum Tierarzt begleitet, wo sie ihren Hamster Rufus einschläfern lassen muss. Die anschließende Verbrennung des Haustiers im Dorfwald zeigt Laurins Trauerarbeit und zeichnet ein ebenso herzerweichendes wie groteskes Bild vom Verlust der Pubertierenden.

 

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