Mit der Ausstellung „Barbara und Katharina Grosse“ des Museums für Neue Kunst wird die neue Ausstellungshalle der Städtischen Museen Freiburg im Augustinermuseum eröffnet. Es ist die erste gemeinsame Präsentation von Mutter und Tochter.
Die Ausstellung erzählt nicht nur eine besondere, persönliche Art von Familiengeschichte, sondern schlägt auch einen Bogen zwischen den Medien und den Generationen der Kunst. Sie läuft vom 26. Juni bis zum 17. Oktober.
Katharina Grosse gehört zu den international bedeutendsten Vertretern der Gegenwartskunst.
Die 1961 in Freiburg geborene und heute in Berlin lebende Künstlerin arbeitet
seit Anfang der 1990er Jahre in einer raumgreifenden Airbrush-Technik, die alle
Grenzen und Hierarchien zwischen Malerei und Architektur außer Kraft setzt.
Barbara Grosse, 1938 in Stuttgart geboren, studierte Ende der 1950er bis Anfang der 1960er Jahre an den Staatlichen Kunstakademien in Stuttgart und Freiburg und lebt heute in Bochum.
Seit Jahren beschäftigt sie sich mit zeichnerischen und graphischen
Ausdrucksformen, die Spuren des Zufalls mit gezielten bildnerischen Eingriffen verbinden.
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