Das Schutzgebiet Pflacher Au in Reutte liegt beinah direkt am Lechweg und beherbergt Wasservögel, Blässhühner, Schwalben sowie Mauersegler.
Vom 18 Meter hohen Vogelbeobachtungsturm haben Hobby-Ornithologen den 360-Grad-Blick über Bäche, lehmige Tümpel und Stillgewässer, umgeben von einem Dschungel aus Totholz und Gestrüpp: der ideale Lebensraum also für junge Vogel-Eltern und ihren Nachwuchs.
Wer mag, unternimmt eine geführte Safari mit dem Naturparkguide.
Lage: Der Vogelbeobachtungsturm befindet sich nahe des Innovationszentrums Pflach
Der türkisgrüne Lechfall bei Füssen am Rand einer tief eingeschnittenen Klamm zählt nicht umsonst zu Bayerns schönsten Geotopen.
Die zwölf Meter in die Tiefe stürzenden Staustufen wurden zur Nutzung der Wasserkraft Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Lechfall und -schlucht sind seit je ein Ort zum Innehalten, was vor allem einer Legende zu verdanken ist.
Dort soll der Heilige Magnus auf der Flucht vor heidnischen Verfolgern über den wilden Lech gesprungen sein.
Heutzutage überqueren ihn Lechweg-Wanderer auf dem 1895 erbauten König-Max-Steg ein letztes Mal, bevor ihre 125-Kilometer-Tour ebenda endet.
Lage: Der Lechfall markiert das Ende des Lechwegs (oder den Beginn der Tour in umgekehrte Richtung)
Tipp: Spezialisierte Wander- beziehungsweise Trekkingveranstalter wie ASI Reisen, Abenteuer Wege, Euro Hike, TS Touristik Service und Wikinger Reisen bieten sechs-, acht- oder zehntägige Arrangements ab 680 Euro pro Person inkl. Übernachtungen und Gepäcktransport an.


Zwei Drittel aller in Tirol vorkommenden Brutvogelarten machen Station im Schutzgebiet Pflacher Au bei Reutte – so wie auch die meisten Lechweg-Wanderer. © Verein Lechweg/Fabian Heinz



