PREMIERE
CYRANO DE BERGERAC
von Edmond Rostand
Cyrano de Bergerac, das ist ein echter Mann: todesmutig und voller Angst, wild und zart, ein Held und ein Zweifler. Kein anderer als Armin Rohde spielt ihn auf der Bühne des Schauspielhauses und Katharina Thalbach inszeniert diese bewegende und rasante Liebesgeschichte.
Ein einzigartiger Kerl war Cyrano, originell auch sein Aussehen: „Ja, seine Nase, welch eine Nase!“ Man hat ihn gefürchtet, bewundert und bestaunt, doch seine Gefühle und sein Herz hat dieser mutige Freigeist stets verborgen. Er blieb im Schatten und überließ seinem Freund den Vortritt. Für ihn ersann er die schönsten Worte über die Liebe, die das Herz Roxanes eroberten. Dass die wahre Schönheit die des Herzens ist und kein Abenteuer mehr Mut erfordert als die Liebe, finden beide erst spät heraus.
Regie: Katharina Thalbach
Bühne & Kostüme: Ezio Toffolutti
Musik: Emanuel Hauptmann
Fechten: Klaus Figge
Dramaturgie: Sabine Reich
Mit: Friederike Becht, Nicola Mastroberardino, Ronny Miersch, Bernd Rademacher, Roland Riebeling, Nadja Robiné, Armin Rohde, Dimitrij Schaad, Krunoslav Šebrek, Werner Strenger, Klaus Weiss; Folkwang Universität: Katharina Bach, Anna Döing, Lars Fabian, Christoph Gummert, Johannes Kienast, Pina Kühr, Johanna Wieking / Musiker: Emanuel Hauptmann
Premiere am 29. Januar 2011 im Schauspielhaus
Die nächste Vorstellung: 30.01.
In Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste
PREMIERE
DIE RATTEN
von Gerhart Hauptmann
Man wohnt und lebt beengt, da ist nicht viel Luft und keine Sonne zu sehen. Wand an Wand, nachts im Dunkeln, man hört die anderen stöhnen und weinen. Sie sind arm und verloren, aber ihren Traum vom Glück leben sie, koste es, was es wolle. Und wenn das Glück nicht kommt, vielleicht ein Kind. Die Eine kriegt es und die Andere will es. Das Kind, das Glück. Doch es lässt sich nicht halten, das Glück, und das Kind schon gar nicht. Es war nur ein geliehenes Kind, geliehenes Leben, war nur Theater.
Die Geschichte von Frau John, die ein Kind ihr Eigen nennt, das sie nicht geboren hat, und dann aus den Lügen nicht mehr hinausfindet, ist eine zeitlose Geschichte von Gerhart Hauptmann, geschrieben am Anfang des 20. Jahrhunderts, aktuell bis heute, inszeniert von David Bösch.
Regie: David Bösch
Bühne: Patrick Bannwart
Kostüme: Meentje Nielsen
Dramaturgie: Sabine Reich
Mit: Maja Beckmann, Manfred Böll, Matthias Eberle, Bettina Engelhardt, Jürgen Hartmann, Raiko Küster, Katharina Linder, Kristina-Maria Peters, Xenia Snagowski, Daniel Stock, Anke Zillich
Premiere am 28. Januar 2011 in den Kammerspielen
Die nächste Vorstellung: 30.01.
TIPP: Der Hausregisseur David Bösch stellt sich im Gespräch mit Chefdramaturg Thomas Laue dem Publikum vor.
11. Januar 2011, 18.00 Uhr im Tanas, Eintritt frei
BOCHUMER PREMIERE
WOYZECK
von Georg Büchner
Woyzeck steht ganz unten in der Hackordnung der Gesellschaft. Er ist der einfache Laufbursche eines Hauptmanns, seine kleinen Einkünfte reichen nur spärlich für sein uneheliches Kind und dessen Mutter Marie, die sich schließlich von den Geschenken und Umwerbungen eines feschen Tambourmajors verführen lässt. Als Woyzeck den Seitensprung bemerkt, stellt er sich dem Nebenbuhler in den Weg. „Eine der faszinierendsten Woyzeck-Interpretationen seit langem.“ (Theater der Zeit) „Hingehen, gucken und sich mitnehmen lassen.“ (theater pur)
Regie: David Bösch
Bühne & Kostüme: Patrick Bannwart
Musik: Karsten Riedel
Dramaturgie: Olaf Kröck
Mit: Raiko Küster, Holger Kunkel, Nicola Mastroberardino, Kristina-Maria Peters, Sierk Radzei, Roland Riebeling, Nadja Robiné, Krunoslav Šebrek, Jutta Wachowiak / Musiker: Andi Jansen, Karsten Riedel, Jan Sebastian Weichsel
Premiere am 8. Januar 2011 im Schauspielhaus
Die nächste Vorstellung: 15.01.
Eine Übernahme vom Schauspiel Essen
PREMIERE
CLUB IN DER PSYCHIATRIE: VERRÜCKTE
frei nach Motiven von „Veronika beschließt zu sterben“ von Paulo Coelho
Wie viel Verrücktheit braucht der Mensch, damit er sein Leben leben kann? Zeugt es von Wahnsinn, den eigenen Lebenstraum auch gegen jede Vernunft verwirklichen zu wollen? Und: „Wer ist hier normal und wer ist hier verrückt und ist es normal, nur weil alle es tun?“ (Die Fantastischen Vier).
Es spielen Patienten und Mitarbeiter der LWL-Universitätsklinik Bochum – Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin.
Leitung: Sandra Anklam
Premiere am 26. Januar 2011 im Melanchthonsaal
Die nächste Vorstellung: 27.01.
GASTSPIEL
JOCHEN MALMSHEIMER
Wenn Worte reden könnten oder: 14 Tage im Leben einer Stunde
10 Jahre Malmsheimer solo! Im Schauspielhaus seiner Heimatstadt feiert der vielfach preisgekrönte Kabarettist sein Bühnenjubiläum, im Gepäck sein erstes – nun modifiziertes – Soloprogramm, in dem er schon im Jahr 2000 „blitzgescheit und sprachgenial“ (FAZ) drängenden Fragen der Menschheitsgeschichte nachging. Und wer Jochen Malmsheimer einmal live auf der Bühne erlebt hat, weiß, wovon die Rede ist: leidenschaftliche Vorträge, eine entfesselte deutsche Sprache und die abenteuerlichsten Momentaufnahmen eines in höchste Not geratenen Alltags.
27. Januar 2011, Schauspielhaus
Kontakt
Christine Hoenmanns
Tel. +49 (0)234 / 33 33 – 55 23
Fax +49 (0)234 / 33 33 – 54 37
Mobil +49 (0)179 / 130 93 80
Mail choenmanns@bochum.de

