Gesellschaft Freunde der Künste

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"Nicht zu hassen, zu lieben bin ich da."

Antigone, Premiere am 28.1.2010, Junges Theater Göttingen

Im Zweikampf um die Herrschaft töten sich Eteokles und Polyneikes, die Söhne des ehemaligen Königs Ödipus, gegenseitig. Also greift ihr Onkel Kreon nach der Macht. Er verweigert Polyneikes, weil er angeblich auf der falschen Seite kämpfte, das Begräbnis. Wer gegen sein Bestattungsverbot verstößt, dem droht der Tod. Doch Antigone widersetzt sich Kreons Gesetz. Sie wird zum Politikum.

Um die staatliche Ordnung zu sichern, verurteilt Kreon Antigone. Er hört nicht auf seinen Sohn und Antigones Verlobten, Haimon, der ihn auf ein falsches Machtverständnis hinweist. Ebenso ignoriert er die Warnung des weisen Sehers Theiresias. Er stellt sein Gesetz über alle Werte. Als sein Sohn und seine Frau Antigone in den Tod folgen, erkennt er, dass er den falschen Idealen gefolgt ist. Antigones Widerstand ist aus einem wahren Wertegefühl geboren.

Ihr humanistischer Glaube widersetzt sich einem wirklichkeitsfremden Staat, der mit seiner ganzen Macht auf Gesetz, Ordnung und Sicherheit pocht. Wie viel persönliche Freiheit und Menschlichkeit darf zur Sicherung von innerer Freiheit und Ordnung geopfert werden? Kompromisslosigkeit macht Antigone zur Kultfigur jugendlichen Aufbegehrens.

Regisseur Gernot Grünewald, Regiestudent der Theaterakademie Hamburg, wurde mit seinen Arbeiten bereits zu etablierten Nachwuchsfestivals eingeladen. Antigone ist seine erste Auftragsregie.

Besetzung

Anne Düe, Henrike Richters, Florian Lenz, Agnes Giese, Jan Reinartz

Premiere am 28.1.2010

Weitere Aufführungen bis zum 25.2.2010

Kontakt

JUNGES THEATER GÖTTINGEN gGmbH
Hospitalstr. 6
37073 Göttingen
Tel.: 0551 / 49 501-5
info@junges-theater.de

Presse

Stefan Mönikes

0551 / 495 01 67

Links

http://www.junges-theater.de/?dir=premieren&sub=antigone

http://de.wikipedia.org/wiki/Antigone_%28Sophokles%29

http://de.wikipedia.org/wiki/Sophokles