„Ich bin ich. – Was halten Sie davon, vielleicht ist es so, vielleicht ist es aber auch nicht so!
Alle: Ja, vielleicht ist es so, vielleicht ist es aber auch nicht so.“
Georg Büchner – „Leonce und Lena“ Erster Akt, zweite Szene
Was haben Schauspieler, das Theater, ein Kühlschrank, Plastiktüten und eine Utopie gemeinsam? Nichts. Oder vielleicht doch? – Wir liefern keine Geschichte!
Auf der Suche nach einer Identität spielen vier Menschen zwischen den Fragmenten der medialen Bilder, der Verhöre, des internationalen Terrorismus und der Konsumgesellschaft, um die Spuren der vermeintlich gelebten Leben zu entdecken. Sie klammern sich an eine Utopie – eine Person, die nie erscheinen wird. Wer bin ich? Und wenn ja warum?
Vom Wohnzimmer in den Kosmos. Live-Schaltungen über globale Ereignisse präsentieren eine hyperreale, sich schnell verändernde Welt. Mittendrin und trotzdem nicht dabei – „Keiner wird den wirklichen Gang solcher Ereignisse unmittelbar erfahren, aber jeder wird ein Bild von ihnen erhalten haben“ (Jean Baudrillard).
Wir starten den Selbstversuch: Lohnt es sich die Dramen der Zeit neu aufzurollen? Mit viel Ironie, Absurdität und Wortwitz ist die Zeit gekommen, dies zu entdecken. Denn der Angriff beginnt jetzt.
Angriffe auf Uns ist ein wahnwitziges Theaterstück, das mit der Erwartungshaltung der Zuschauer spielt – inspiriert von René Pollesch und Martin Crimp.
Regie: Christopher Köhler
Co-Regie/Assistenz: Lisa Günther
Es spielen: Valeska Fuchs, Tim Josefski, Helena Wölfl & Karsten Zahn
Medien/Video: Fabian Stiepert
Bühne: Tino Priem
Kostüm: Liese Endler
PREMIERE: Donnerstag, 14.04.2011 | 20.00h | Cammerspiele Leipzig, Kochstr. 132
Weitere Termine: Fr, 15.04.; Sa, 16.04.; Di, 19.04.; Mi, 20.04.; Do, 21.04. | 20.00h | Cammerspiele Leipzig
Kontakt
Jan-Henning Koch
CAMMERSPIELE LEIPZIG
in der Kulturfabrik Leipzig
Künstlerische Leitung/Öffentlichkeitsarbeit
Kochstraße 132
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Fon/Fax: 0341-30 67 606
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